Wer die Entscheidung pro oder kontra Kinder von finanziellen Erwägungen abhängig macht, sollte es besser lassen - auch wenn er sie sich leisten könnte. Es ist schwer zu ertragen, dass Kinder von gewissen Leuten offenbar in erster Linie als Kostenfaktor gesehen werden - für den bitteschön der Staat herhalten soll.
Geht's noch? Wo leben wir denn eigentlich?
Ob jemand Kinder möchte oder nicht, sollte seine ganz persönliche Entscheidung sein - weit jenseits jeder staatlichen Intention. Der Staat kann Kinder und Familien fördern, aber es ist nicht seine Aufgabe das ganze möglichst kostenneutral für die Eltern zu gestalten. Vor allem nicht für die, die es sich leisten können - aber genau die sind die Zielgruppe des Betreuungsgeldes. Schizophrener gehts kaum noch - und der absolute Abschuss dabei: Wer keine Kinder will (aus welchen Gründen auch immer!) oder keine bekommen kann soll dafür zahlen und diejenigen Eltern unterstützen die eigentlich genug Geld haben.
Na wenn das mal nicht ein ganz großer Wurf ist...