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Schade, dass man dort nicht kommentieren kann!

Raecher_der_Erwerbslosen1 / 34 Antworten / Flachansicht Nickles

https://www.tagesschau.de/ausland/straflager-russland-101.html

...sonst hätte ich die mal gefragt, wieso nicht mal was von Guantanamo geschrieben wird. Immerhin sind die Menschen dort in Russland zumindest von einem Gericht verurteilt worden. In Guantanamo dagegen werden die Menschen ohne irgendwelche Urteile festgehalten.

Das soll jetzt nicht heißen, dass ich die Umstände, unter denen die Menschen dort leben oder warum oder weshalb die verurteilt wurden - oder auch nicht - in irgendeiner Art und Weise gut finde oder befürworte. War nur eine ganz allgemeine Feststellung von mir über die absolut einseitige Berichterstattung unseres öffentlichen-rechtlichen Rundfunks.

Wer nach allen Seiten offen ist, der kann nicht ganz dicht sein.
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fakiauso Raecher_der_Erwerbslosen1

„Schade, dass man dort nicht kommentieren kann!“

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War nur eine ganz allgemeine Feststellung von mir über die absolut einseitige Berichterstattung unseres öffentlichen-rechtlichen Rundfunks.


Es ist traurig, dass in den ÖR auch tendenziös und meinungsmachend berichtet wird. Seit Trump ad acta gelegt wurde, bekommt das antirussische Berichterstatten wieder Aufwind und es wird selbt bei den Qualitätsmedien verdummend, verharmlosend und nicht faktenbasierend und wertfrei berichtet.

Das war aber schon immer so. Aktiv beobachte ich das seit dem ersten Irakkrieg, vielleicht auch geschult durch die Zeit davor in der DDR und ihrer Medien, wo man ja immer zwischen den Zeilen lesen musste. Das hat sich durchgezogen über Jugoslawien, den Nahen Osten in allen Facetten und speziell bei Irak, Iran, Syrien und Afghanistan; daran anschliessend das Beschönigen von allem, was mit der NATO zu tun hat uswusf.

Medien sind nun einmal Sprachrohr der herrschenden Klasse und "Wes´ Brot ich ess, des Lied ich sing!"

Nachdem jetzt mit Biden wieder einer von den "Guten" POTUS ist, kann man es sich halt nicht verderben, sondern kann mit "gestärktem Rücken" wieder auf den Bonbonesel Putin als Symbol für das böse Russland eindreschen.

Wenn die Medien wirklich neutral berichteten, muss als erstes schon die Frage kommen, was eigentlich Nawalny, eine Erdgastrasse und politische Beziehungen miteinander zu tun haben; wie wahrscheinlich es ist, dass sich die bindenden Verträge darüber aushebeln lassen und ob daher "Sanktionen" überhaupt möglich und gerechtfertigt sind.

Wer da bei etwas Überlegen zu dem Schluss kommt, dass so etwas nicht geht, ist vielleicht nicht der Dümmste. Stattdessen möllern uns Tagesschau und andere Leidmedien hirnerweichend mit dem lamento über die bösen Russen voll und nutzen wie hier diesen Bericht dazu, die Stimmung weiter anzufachen.

Umgekehrt kann ich leider nicht umhin, die tendenziös genau genteilige Sülzerei auf den NDS als albern und fast Sprachrohr von RT abzutun, weil diese genauso klischeehaft gegen alles wettern, was irgendwie NATO ist und dabei ebenso relativ kritikfrei über tatsächliche Probleme Russlands hinwegsehen.

Was Medien betrifft, so habe ich zum Beispiel zu DDR-Zeiten ein "Neues Deutschland" kaum und wenn, dann nur mit sarkastischem grinsen bei manchen Artikeln gelesen. Inzwischen ist es so, dass diese linke Zeitung in vielerlei Hinsicht wertfreier, mit mehr Tiefgang und neutraler berichtet als die meisten ÖR, sieht man einmal vom anscheinend derzeit unvermeidlichen Gendern mancher Beiträge ab.

Was Russland, USA und Westen betrifft, so gehören für mich nach dem Abzug der russischen Soldaten die der USA und anderer Staaten ebenfalls zurück in ihre Heimat und die Bundeswehr genauso abgeschafft.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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