Hallo,
ich habe ja schon immer den Eindruck gehabt, dass sich die Funktionäre von diesen und anderen Hilfsorganisationen zuerst mal sich selbst die Tasche mit Spendengelder vollstopfen, sodass noch nicht mal mehr ein müder Cent dahin fließt wo er gebraucht wird.
MfG. Hexagon
Off Topic 20.356 Themen, 225.960 Beiträge
im letzten Jahr stand vor meiner Tür ein junger Mann mit roter Jacke samt Emblem am Arm.
Ich kann jetzt nicht mehr sagen, ob es Malt*** oder Joha*** war.
Er hat mir in der gleichen Art, wie es sonst die Zeitungsdrücker zu tun pfleg(t)en die Notwendigkeit erläutert, daß und warum ich die Institution unterstützen solle und müsse. Auf Nachfrage ergab sich, daß er sich diese Unterstützung in Form einer Mitgliedschaft mit jährl. bereits vorgegebenem (Spenden-)Beitrag vorstelle. Waren afair 40€. Als ich meinte, daß mein Bedarf an Mitgliedschaften nicht so ausgeprägt sei, ich aber der Sache durchaus nicht abgeneigt wäre und ihm 20€ als Barspende mit Quittung anbot, wurde er einigermassen abweisend mit dem Tenor: Er sei kein Spendenbettler, sondern arbeite lediglich FÜR die Joh./Malt. und er verdiene an den Verträgen. Dreht sich um und war weg. Ohne die angebotene Spende.
Genau das ist es, warum die Spendenbereitschaft ihre Dämpfer bekommt. Dies und die UNICEF-Provisionszahlungen. Nun mag man darüber diskutieren, ob horrende Zahlungen an Manager/Berater/Lobbyisten verwerflich sind. Betriebswirtschaftlich gedacht sind auch noch so hohe Gehälter für Ackermänner dann gerechtfertigt, wenn er ein vielfaches davon reinschafft.
Aber auch ich ziehe es vor, da zu helfen, wo ich sehe was damit geschieht. Egal, ob das Tafel, Tierschutz oder der in der finanz. Klemme sitzende Nachbar ist.
