Wie diese Diskussion wohl im Jahr 2000 verlaufen wäre, als Online-Banking eingeführt wurde...?
Ein Aufschrei wegen der damit verbundenen Unsicherheit wäre durch diesen Thread gegangen.
Und schaut man sich an, wieviele Konten tatsächlich seitdem abgeräumt wurden, wäre dieser Aufschrei auch berechtigt gewesen.
Trotzdem erteilt hier niemand dem Online-Banking eine Absage.
Wohl aber wird sich stattdessen auf den kleinen Ableger des Online-Bankings (Sofortüberweisungen) gestürzt - als wäre er das große Übel, vor dem alle bewahrt werden müssten...
Da braucht nur einer anderer Meinung zu sein und schon wird sich mit einer Ausdauer auf ihn gestürzt, als ginge es um den Erhalt der uneingeschränkten Meinungsvorherrschaft oder um eifernde Bekehrungsversuche...
Niemand bringt die Idee ins Spiel, dass die Banken die Sofortüberweisungen doch ebenso übernehmen könnten statt es anderen zu überlassen.
Dass die Banken das eben nicht anbieten - das wiederum halte ich für großen Mist. Sie erinnern mich an die Musikindustrie, die es jahrelang verpennt hat, die Musik online anzubieten.
Von mir aus kann es noch viel mehr Sofortüberweisungen geben - nur so geraten sie in den Zugzwang, endlich selber Überweisungen sofort dem Empfänger der Überweisung zu vermelden.
Letztlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Geldtransfers im wahrsten Sinne des Wortes sofort stattfinden. Bis dahin werden andere halt den Banken Druck machen, auch wenn die Banken ihnen über ihre AGBs am liebsten das Wasser abgraben möchten.
Gruß
Shrek3