..kann jeder machen, was er will. Und das ist gut so.
Irgendwie habe ich Zweifel, dass alle Menschen die freiwillig Payback nutzen sich über den Umfang der damit gesammelten Daten und möglichen Folgen bewusst sind.
Und trotzdem sehen die keine Einzelpositionen des Kassenbons.
Das ist zu kurz gedacht.
Einfacher Fall: Wenn der Kunde blöd genug ist Payback zu nutzen nutzt, ggf. sogar mit einer entsprechenden Kreditkarte, dann sehen sie es. American Express sieht es dann sowieso, weil die Payback übernommen haben.
Der Fall in dem Data Science und Big Data zum Einsatz kommt.
- Man nimmt die Kaufvorgänge mit vollständig bekannten Einzelpositionen (z.B. von Payback) + Zeitpunkt + Kaufort + Stammdaten des Kunden + Zahlungshistorie als Datenbasis für Training
- Man trainierte ein ein künstliches neuronales Netz (oder ggf. auch ein anderes Modell) auf den Zusammenhang von Summe des Kaufvorgangs, Zeitpunkt, Verkäufter (zzgl. Historie selbiger Daten) zu Einzelpositionen des aktuellen Kaufs
- Im Ergebnis kannst Du für jeden Kauf eine Wahrscheinlichkeit angeben, dass bestimmte Positionen enthalten sind.
Ob ich bei McDonalds einen fetten Burger oder einen gesunden Salat gegessen habe, erfahren VISA oder MasterCard also nicht und können es auch nicht weiterpetzen.
Wenn Du tatsächlich einen Salat gegessen hast, dann hast wirst Du im Zweifelsfall zum Opfer von Big Data. Die können dann nämlich weitermelden, dass Du mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% einen Burger gegessen hast. Für die Anwendungsfälle ist es am Ende egal was der einzelne tut was sich nicht messen lässt. So lange man global ein besseres Gesamtergebnis erzielt sind Fehler absolut egal.