ich bin dagegen. man kann multikulti auch übertreiben.
;-)
ich bin dagegen. man kann multikulti auch übertreiben.
;-)
>>> Aber nur weil sie an einer hier nicht alzu verbreiteten Religion festhalten und vielleicht noch ein paar andere Tägliche Rituale haben von fehlender Integrationsbereitschaft zu reden find ich unerhört.
Das habe ich mit keiner Silbe getan. Bevor Du jemanden anschuldigst, solltest Du ersteinmal dessen Posting gründlicher lesen.
Wer lesen kann ist ganz klar im Vorteil!
Meine Aussage: >>> Wenn sich die Menschen aus fremden Ländern reell integriert haben und das auch wirklich wollen, kann man ernsthaft darüber nachdenken. Menschen, die unsere Sprache und Kultur ablehnen haben meinem Empfinden nach in Deutschland absolut nix zu suchen.
Integration bedeutet beileibe nicht, dass jemand seiner Religion oder seinem Glauben entsagen sollte. Vielmehr ist es wichtig voneinander zu lernen und sich gemeinsam weiterzuentwickeln.
Nur so am Rande: Ich bin mit Menschen verschiedenster Nationen aufgewachsen und hatte mit ihnen weder mehr, noch weniger Probleme als mit den deutschen Kids. Übrigens ist meine Familie rheinländisch-niederländisch-Französischer Herkunft, bin also alles andere als ein "Echter Deutsche". *grins*
Aber ich kann aus Erfahrung sprechen, dass Deine Aussage: >>> Die ALLERMEISTEN Ausländer die in Deutschland wohnen haben sich die Mühe gemacht die Deutsche Sprache zu lernen oder sind noch dabei. es gibt sicherlich ausnah. Sicherlich gibt es auch hier ausnahmen, und über eine Ausweisung von denen kann man sich wenn die Rahmenbedingungen stimmen( keine Gefahr für ihn in Ausland etc.) sicherlich über die Ausweisung streiten.
Ich war im letzten Jahr zur Kur. Dort in der Klinik gab es eine komplette Station NUR für Menschen türkischer Herkunft, mit eigenem türkischen Personal. Als einziger Nichttürke habe ich mit den Türken und Kurden in der Sauna über Götter und die Welt, den verschiedenen Religionen und deren Auslegungen stundenlang diskutiert. Es war einfach nur herrlich - wir sind oft zusammen gesessen und haben gegrillt und viel Fez gehabt, trotz unterschiedlicher Herkunft.
Leider gibt es jedoch auf beiden Seiten viele Fehlinterpretationen und mangelnde Bereitschaft einmal über den (geistigen) Tellerrand zu blicken. Dit Kurden und Türken mit denen ich dort gesprochen habe, teilen die Meinung ihrer Landsleute beileibe nicht und fanden eine eigene türkische Station für den Eimer.
Leider gibt es etliche Deutsche, die es diesen Menschen nicht gerade einfach machen integriert zu werden. Mag sein, dass es Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten ist - wer weiß?
Meine Aussage: >>> Eine gemeinsame, neue und interessante (Multi) Kultur finde ich schon sehr erstrebenswert. Aber dazu muss man zunächst die Grundlagen schaffen. Bestimmte Veraussetzungen sollten schon gegeben sein. Solange das nicht so ist, sehe ich rabenschwarz.
Ich hatte ein paar Mal in islamistischen Ländern zu tun und bin auf sehr liebe Menschen getroffen, die tolerant und humorvoll waren (möglicherweise das Glück eines Unbekümmerten?).
Man nahm mir meine Unkenntnis über gewisse Gepflogenheiten überhaupt nicht übel und ließ mich teilhaben an verschiedenen Sitten und Gebräuchen. Allerdings habe ich mich auch wie ein Gast benommen und habe mich den dortigen Verhältnissen angepasst und hatte Null Berührungsängste. Trotz der sprachlichen Barrieren bin ich immer sehr höflich und sehr zuvorkommend behandelt worden.
Ein Gast hat auch das seine zu tun, um dem Gastgeber Ehre zu machen. Dieser kleine prägnante Satz drückt eigentlich aus.
Soviel zu Deiner Anschuldigung!