das ist schon sehr unterhaltsam, wie "Wir" kinder des heißen herbstes schon tendenziell den gleichen ansatz für unsere diskussion wählen, dann aber doch daraus stark differierende schlußfolgerungen ziehen.
ich für meinen teil,
finde die geschichte der antike für eher unwichtig, aber gerade die "franzecken revolte" oder die epochen des industrialismus, imperialismus und aufklärung sind als sehr bedeutsam für die probleme der aktuellen zeit einzustufen.
vielleicht liegts auch daran, das ich in der schule faust, lessing und büchner regelrecht verschlungen habe, während ich mit der moderneren literatur irgendwie so meine probleme hatte, aber da scheiden sich wohl die geister.
aber wenn ich ehrlich bin, muß auch ich zugeben, das es leute in meinem bekanntenkreis gibt, die sehr wohl in deine argumentation gegen die "ohne Rücksicht auf Verluste" lebensweise sprechen.
Diese Einstellung ist halt ein spiel mit dem feuer, und leider verbrennen sich dabei wohl doch einige gehörig (und auch dauerhaft) die finger, wenn du weißt was ich meine.
aber sowas sehe ich(hört sich jetzt vielleicht krank an) als normalen schwund an.
bei allem was man macht, um etwas zu gewinnen(ich sprech jetzt mal von lebenserfahrung) kann man auch verlieren. und in der regel verhält sich die spanne des gewinnes proportional zum verlust.
klar, ich bin froh, das ich nicht zur verierer-seite gehöre und verdränge dies auch mal gerne, aber aus heutiger sicht hat es bei uns eine deutliche mehrheit auf die gewinner seite geschafft, und das ist unterm strich ein größerer gewinn für die gesellschaft, als die paar abgestürzten( aus der sicht der betroffenen mag dies bestimmt anders sein), aber ich bin mal so egoistisch.
mfg
deleen