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Untere Befreiungsgrenze für Rundfunkbeitrag auch ohne Bafög oder Hartz-IV?

Systemcrasher / 20 Antworten / Flachansicht Nickles

Was mich mal interessieren würde, wäre die untere Befreiungsgrenze auch ohne BAFÖG/HARTZ-IV.

Hintergrund:

Seit meine freundin bei mir eingezogen ist, bekomme ich kein H4 mehr, da zusammen knapp über den Existenzminimum.

Kaum war sie bei mir angemeldet, kam der  berüchtigte GEZ-Brief.

Formular ausgefüllt, schließlich existiert für meine Wohnung bereits ein Beitragskonto.

Gefaxt, automatische Faxbestätigung bekommen.

Letzten Freitag erneut Brief der GEZ:

"Sie haben sich auf unser Schreiben bisher nicht gemeldet".

Erneute Zahlungsaufforderung mit dem selben Formular.

Was soll man dazu noch sagen.......

Dieser Beitrag wurde vom Thread "Rundfunkbeitragspflicht für Studenten mit wechselnden ausländischen Mitbewohnern" wegen Themenabweichung abgespaltet.
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gelöscht_323936 Systemcrasher „Die Sache mit dem Rentner ging kürzlich durch die Presse. Wobei ich allerdings nicht weiß, wie viele Zeitungen das Thema ...“
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Das mit der Eigentumswohnung

Natürlich können Eltern ihre Eigentumswohnung an die Kinder vermieten und dafür Miete  bekommen. Wenn der Mieter - also in dem Fall das Kind - HartzIV-berechtigt ist, wird die Miete bis zu einer angemessenen Höhe von der Arge übernommen - wie es im Gesetz steht. 
Es gibt Rabeneltern und solche, die für Kinder im Erwachsenenalter den Lebensunterhalt nicht mehr völlig bestreiten können.

So wie es oben in Deinem Beitrag stand -

Beziehen die Kinder H4, wird für jedes Kind eine Eigentumswohnung gekauft

hört es sich schon etwas utopisch an. Wer hat die Mittel, "für die Kinder" einfach so Wohnungen zu kaufen?
Es ist wohl Tatsache, dass in längst vergangenen Jahrzehnten auch normale Gutverdiener sich Eigentumswohnungen zulegen konnten und die jetzt auch an eigene Kinder im Erwachsenenalter vermieten.

Solche Leute und Kinder von denen kenne ich auch.

Mit dem Rentner - ja, es gibt genug Leute, die sich mit Gesetzen, den eigenen Rechten und den Tücken nicht so gut auskennen - und sich leider nicht beraten lassen.
Leider ist es bei Dir ja auch irgendwie schief gelaufen wie Du schreibst.

Was mir an dem Beitrag von Dir missfallen hat war der postfaktische Touch, das Wecken von Emotionen zu dem Thema.

Das häufige Reden darüber alleine hilft nicht weiter.
Wenn zu wenige sich aktiv an der Politik im Rahmen der Möglichkeiten beteiligen - dann geht es immer so weiter. 
Es könnte noch schlimmer kommen. 

Vor allem, wenn viele sich in so genannten "Echokammern" wie bestimmten Foren und Facebüchern orientieren, in denen die eigene Meinung bestätigt und verstärkt wird  - und andere Ideen und Möglichkeiten gar nicht in Erwägung gezogen werden. 

EOD - zu den Themen diskutiere ich anderswo mehr.
Für Fernsehen muss ich aber auch zahlen.. Auch wenn das Geld wegen mehr Miete usw. spürbar weniger wird.

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