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Ubuntu bald auch in der Hosentasche

Acader / 27 Antworten / Flachansicht Nickles


Hallo Linuxer,

es wird immer verrückter, nun werden wir bald mit jenem Android-Smartphone durch die Kante laufen, womit wir nicht nur telefonieren können sondern auch jeder Zeit das Linux Betriebssystem Ubuntu nutzen werden, sobald wir dieses Smartphone dann an einem externen Monitor bzw. an einem Fernseher anschließen, egal wo wir uns gerade befinden.
Dabei handelt es sich natürlich um ein vollwertiges Ubuntu auf dem Mobilgerät was wir ständig mit uns dann herumtragen.
Das alles kann man hier und hier gleich Nachlesen.
Keine schlechte Sache denke ich, wobei es aber wünschenswert wäre wenn der Anwender dann auch die Wahl seiner Ubuntu Version selbst bestimmen kann und nicht unbedingt an dieses Untity gefesslt wird.
Ein Nachteil dürfte allerdings sein, das die Möglichkeiten einer Anonymität nicht gegeben sind.
Was meinen die Linuxer zu dieser ganzen Neuheit ?


MfG Acader



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higgl Acader „Ubuntu bald auch in der Hosentasche“
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Mal abgesehen davon, dass es wirklich seinen Charme hat, Ubuntu oder andere Distris auf einem Smartphone zu betreiben - die Leistungsfähigkeit der neuen Telefone fordert das ja direkt heraus - sehe ich hier die Anwendung aber nicht im produktiven Arbeiten.

Auch wenn das Ganze in einer Docking betrieben eine vernünftige Schnittstelle zum Arbeiten bietet (angemessenes Display + Tastatur, Maus), wird man über ein bisschen Texte lesen und verfassen oder vielleicht Folien zusammenklicken zumindest die nächste Zeit auch nicht hinauskommen. Für alles darüber Hinausgehende ist die Hardware dann doch zu limitiert.
Fantasien wie Arbeitsplatzrechner ersetzen durch Smartphones wirken auf mich dann doch etwas weit hergeholt.

IMHO zielt das auch eher auf die breite Masse der Multimedia-Spieler als auf eine Lösung für eine supermobile all-in-one-Lösung.

Interessant finde ich allerdings das Konzept mit dem parallel genutzten Kernel durch Android und Ubuntu. Hier würde mich die technische Umsetzung genauer interessieren. Ob es besonders effizient ist, Android nebenbei mitrödeln zu lassen, "nur" um ein paar Funktionalitäten davon zu nutzen, steht auf einem anderen Blatt. Aber für eine relativ schnelle Umsetzung wirkt das schon ziemlich cool gemacht.

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