Bei allem historischen Verständnis - ich bin entsetzt darüber, mit welcher "Selbstverständlichkeit" hier über die Berechtigung zum Verbrechen militärischer Einsätze gesprochen wird!
Ob das nun Kolonialherren waren, die sich einfach Menschen, Land und Schätze unter dem Nagel gerissen haben oder ob es das Besitzdenken von Staaten ist, denen die gewaltsame Zurückeroberung ehemaliger Ländereien wichtiger zu sein scheint als Menschenleben.
Wie kann man nur der Vorstellung von (Staats-)Besitz anhaften, wenn es um Menschen geht..?
Besitze deine Frau - besitze deinen Mann - besitze deine Kinder...
Aus der Sicht Chinas:
Besitze ganze Völker, deren Territorium, Kultur und Weltanschauung...
Es war ja schließlich alles mal meins, meins, meins... - hatte es irgendwann in der Vergangenheit schon einmal erobert und will das jetzt wieder haben...
Verbrecherischer Schwachsinn...
Gruß
Shrek3
Anmerkung:
Tibet war schon immer ein Spielball der mächtigeren Staaten.
Ob es noch früher die Mongolei war oder ab dem 18. Jahrhundert China.
Was hatten die Chinesen da eigentlich zu suchen, nachdem der Einfluss der Mongolei zurückging..? Sich zum nächsten "Herrn" aufschwingen?
Ist etwa Tibet auf die Chinesen zugegangen und hat die chinesische Regierung darum gebeten, doch bitte, bitte, bitte die Herrschaft über ihr Land zu übernehmen?
Und aus dieser anmaßenden Haltung von damals will China heute ableiten, dass es sich ja um chinesisches Gebiet handele, weswegen ihr verbrecherisches Handeln von heute natürlich kein verbrecherisches Tun sei...?
Regierungen aus diesen Zeiten konnten sich nur als "Herrscher über etwas" aufgefasst haben.
Deswegen wurde China auch weitgehend immer nur als Besatzungsmacht empfunden.
Und dieses Gefühl ist (zu Recht) tief im tibetischen Volk verwurzelt - bis heute.