Hallo Suse- User,
Entschuldigt erstmal, dass ich einen alten Thread noch mal neu aufgemacht habe, aber ich brauche dringenden Rat vor der Installation von Suse 10.1 neben Win2K.
Also ich habe eine Suse- Installation begonnen und dann den Schwanz eingekniffen, weil mir einiges noch unklar war.
Nochmal die Systemdaten von oben, da braucht Ihr nicht zu scrollen ;-)
C: Windows- belegt 10,6 GB frei: 8,56 GB- NTFS
D: Programme- belegt 6,73 GB frei: 12,4 GB- FAT 32
E: Spiele- belegt 3,29 GB frei: 15,8 GB- FAT 32
F: Backup- belegt 0,296 GB frei: 18,8 GB- NTFS
Nun bin ich bis zur Partitionierung gekommen, nachdem ich in der Datenträgerverwaltung unter Windows die Partition F gelöscht habe.
So kommen dann folgende Daten während der Installationsvorbereitung:
Partitionierung:
Swap- Partition /dev/hda7 (760,8 MB) erstellen
Root-Partition /dev/hda8 (7,4 GB) mit reiserfs erstellen
Partition /dev/hda9 (10,9 GB) für /home mit reiserfs erstellen
Mountpunkt von /dev/hda1 auf /windows/C setzen
Mountpunkt von /dev/hda5 auf /windows/D setzen
Mountpunkt von /dev/hda6 auf /windows/E setzen
Nach der Auswahl von Zusatzprogrammen sieht dann die Verteilung wie folgt aus:
Windows/C Belegt: 10,6GB Frei: 8,6GB Gesamt: 19,2 GB
/ Belegt: 3,3GB Frei: 4,1GB Gesamt: 7,4 GB
Windows/D Belegt: 6,8GB Frei: 12,3GB Gesamt: 19,2 GB
Windows/E Belegt: 3,3GB Frei: 15,9GB Gesamt: 19,2 GB
home Belegt: 0 Byte Frei: 11,0GB Gesamt: 19,2 GB
Meine Frage: kann ich dann in der Installation fortfahren, ohne das meine anderen Partitionen (C,D,E) angegriffen werden bzw.
ich Datenverlust habe? Vom Gefühl als Newbie her, würde ich sagen, daß es ganz gut aussieht, oder? Einzig mit den Mountpunkten auf den Windowspartitionen habe ich ein gedankliches Problem.
Grüsse und Danke im Voraus,
Rocco
Linux 14.981 Themen, 106.344 Beiträge
Das hier sind alles standardisierte Verzeichnisse die es bei jeder Linuxdistribution gibt. Du kannst bei jedem Verzeichnis selbst entscheiden ob es ein normales Unterverzeichnis in der / Partition sein soll oder ein Mountpoint zu einer Partition. Im Prinzip kannst du bei jedem Verzeichnis entscheiden ob du es auf einer eigenen Partition abspeicherst oder sogar auf einer eigenen Festplatte:
karsten@Winkler2:/$ dir -l
insgesamt 76
drwxr-xr-x 2 root root 4096 2007-09-23 14:13 bin
drwxr-xr-x 3 root root 4096 2007-12-11 15:16 boot
lrwxrwxrwx 1 root root 21 2007-09-24 17:05 cdrom -> /media/liteon-brenner
drwxr-xr-x 13 root root 14480 2007-12-12 11:39 dev
drwxr-xr-x 90 root root 4096 2007-12-12 11:39 etc
drwxr-xr-x 4 root root 4096 2007-09-22 22:36 home
drwxr-xr-x 2 root root 4096 2007-09-22 22:26 initrd
drwxr-xr-x 14 root root 4096 2007-12-08 15:33 lib
drwx------ 2 root root 16384 2007-09-22 22:20 lost+found
drwxr-xr-x 5 root root 4096 2007-09-24 17:06 media
drwxr-xr-x 2 root root 4096 2006-10-28 16:06 mnt
drwxr-xr-x 4 root root 4096 2007-09-23 15:05 opt
dr-xr-xr-x 99 root root 0 2007-12-12 12:38 proc
drwxr-xr-x 11 root root 4096 2007-11-20 13:32 root
drwxr-xr-x 2 root root 4096 2007-12-08 15:32 sbin
drwxr-xr-x 2 root root 4096 2007-09-22 22:26 srv
drwxr-xr-x 10 root root 0 2007-12-12 12:38 sys
drwxrwxrwt 10 root root 4096 2007-12-12 11:46 tmp
drwxr-xr-x 13 root root 4096 2007-09-22 21:04 usr
drwxr-xr-x 14 root root 4096 2007-09-22 22:26 var
Bei einem Desktoprechner würde ich /home, /var und eventuell noch /usr auf eine eigene Partition legen. Wenn du für Linux 40 GigaByte reservierst bist du auf der sicheren Seite. 20 GByte wäre mir zu wenig.
Internetserver werden anders partitioniert.
Der Unixbefehl df (disk free) zeigt die Belegung der einzelnen Partitionen an. Das war nur ein Anhaltspunkt so wie ich es bei einem alten K6 Rechner mit einer 40 Gbyte Festplatte gemacht habe.
df
Dateisystem 1K-Blöcke Benutzt Verfügbar Ben% Eingehängt auf
/dev/hda1 8262036 1172000 6670340 15% / - Partition 8 GByte
tmpfs 127976 0 127976 0% /lib/init/rw
udev 10240 48 10192 1% /dev
tmpfs 127976 8 127968 1% /dev/shm
/dev/hda8 17299004 12634012 3786240 77% /home-Partition 17 GByte
/dev/hda7 8262036 1895748 5946592 25% /usr-Partition 8 GByte
/dev/hda6 4134900 1525208 2399644 39% /var-Partition 4 GByte
Die Verzeichnisstruktur ist wie bei Unix sehr funktionell. In /home werden Benutzerdaten abgespeichert, /var dient zur Speicherung von variablen Betriebsystemdaten (bei Debian und Ubuntu werden die Updates in /var gespeichert). In /usr werden nur Programme inkl. der Bibliotheken und Dokumentationsdateien für die Programme gespeichert.
PS: Hier gibt es ein paar kostenlose Handbücher.
http://www.galileocomputing.de/katalog/openbook/?GPP=opc
Die Unterschiede sind bei den Distribution manchmal gar nicht so groß. Es gibt sogar eine Linux Standard Base die die Kompatibilität der Distributionen untereinander garantieren soll
