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Suse Linux 10.1- Installation

Gorgonski / 36 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo Suse- User,

Entschuldigt erstmal, dass ich einen alten Thread noch mal neu aufgemacht habe, aber ich brauche dringenden Rat vor der Installation von Suse 10.1 neben Win2K.
Also ich habe eine Suse- Installation begonnen und dann den Schwanz eingekniffen, weil mir einiges noch unklar war.
Nochmal die Systemdaten von oben, da braucht Ihr nicht zu scrollen ;-)

C: Windows- belegt 10,6 GB frei: 8,56 GB- NTFS
D: Programme- belegt 6,73 GB frei: 12,4 GB- FAT 32
E: Spiele- belegt 3,29 GB frei: 15,8 GB- FAT 32
F: Backup- belegt 0,296 GB frei: 18,8 GB- NTFS

Nun bin ich bis zur Partitionierung gekommen, nachdem ich in der Datenträgerverwaltung unter Windows die Partition F gelöscht habe.
So kommen dann folgende Daten während der Installationsvorbereitung:

Partitionierung:

Swap- Partition /dev/hda7 (760,8 MB) erstellen
Root-Partition /dev/hda8 (7,4 GB) mit reiserfs erstellen
Partition /dev/hda9 (10,9 GB) für /home mit reiserfs erstellen
Mountpunkt von /dev/hda1 auf /windows/C setzen
Mountpunkt von /dev/hda5 auf /windows/D setzen
Mountpunkt von /dev/hda6 auf /windows/E setzen

Nach der Auswahl von Zusatzprogrammen sieht dann die Verteilung wie folgt aus:
Windows/C Belegt: 10,6GB Frei: 8,6GB Gesamt: 19,2 GB
/ Belegt: 3,3GB Frei: 4,1GB Gesamt: 7,4 GB
Windows/D Belegt: 6,8GB Frei: 12,3GB Gesamt: 19,2 GB
Windows/E Belegt: 3,3GB Frei: 15,9GB Gesamt: 19,2 GB
home Belegt: 0 Byte Frei: 11,0GB Gesamt: 19,2 GB


Meine Frage: kann ich dann in der Installation fortfahren, ohne das meine anderen Partitionen (C,D,E) angegriffen werden bzw.
ich Datenverlust habe? Vom Gefühl als Newbie her, würde ich sagen, daß es ganz gut aussieht, oder? Einzig mit den Mountpunkten auf den Windowspartitionen habe ich ein gedankliches Problem.

Grüsse und Danke im Voraus,

Rocco

http://www.anti-social.de
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Zwei Rückfragen vorab: Olaf19
KarstenW Gorgonski „Suse Linux 10.1- Installation“
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Wie groß ist denn die Festplatte ?
Wieviel RAM Speicher hat der Rechner ?
Da du nur eine / Partition und eine /home Partition hast, mußt du immer ein wenig aufpassen das die Festplatte nicht volläuft und das ganze System sich danach aufhängt.
Ich würde zumindest noch das /var Verzeichnis auf eine eigene Partition legen. In /var speichert das Betriebsystem Logdateien ab und im Fehlerfall kann es schnell mal passieren das die Festplatte durch übergroße Logdateien volläuft.
Außerdem geht die Fragmentierung nicht bis in die / Partition.
Vielleicht zweigst du von / etwa 2 GByte ab und machst daraus eine /var Partition.
Oder du machst die /home Partition etwas kleiner. Wenn du kein DSL hast, dann wirst du auch keine großen Dateien aus dem Internet herunterladen.

Das hier ist ein alter K6 500 MHz Rechner mit einer 40 GigaByte Festplatte und es ist ein normaler Desktoprechner mit KDE :

df


Dateisystem 1K-Blöcke Benutzt Verfügbar Ben% Eingehängt auf
/dev/hda1 8262036 1171780 6670560 15% /
tmpfs 127976 0 127976 0% /lib/init/rw
udev 10240 48 10192 1% /dev
tmpfs 127976 8 127968 1% /dev/shm
/dev/hda8 17299004 12631200 3789052 77% /home
/dev/hda7 8262036 1895748 5946592 25% /usr
/dev/hda6 4134900 1524680 2400172 39% /var

Die Ausgabe von df ist ein wenig unübersicht , weil hier alle Tabstops gelöscht sind.

Die Windowspartitionen kannst du mounten wie du willst. Ich würde aber NTFS als ro (read only) mounten, da mit dem NTFS Kerneltreiber nur lesender Zugriff fehlerfrei funktioniert.
ro kannst du bei den mount Optionen in die Datei /etc/fstab reinschreiben.
Wenn du dich ganz genau an die Linux Standards halten willst, dann hängst du die Windowspartitionen unter /mnt rein.
/media ist für Datenträger vorgesehen und /mnt für fremde Partitionen.

/mnt/windows/c , /mnt/windows/d.....

Die Verzeichnishierarchie ist bei Linux standardisiert.

Ob du nun SUSE 10.3 oder eine ältere Version nimmst, ist erstmal egal.
Als ich früher noch SUSE hatte , habe ich immer große Probleme mit dem Upgrade auf die nächst höhere Version gehabt.
SUSE bekommt keinen fließenden Übergang von einer früheren Version zur nächst höheren hin.

Als Dateisystem würde ich auch ext3 nutzen, da ext3 sehr fehlerfrei läuft.
Mit ReiserFs haben viele SUSE Benutzer große Probleme gehabt.
Bei meinem Debian wird auch ext3 als Standard vorgeschagen.








Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Hmmm... Olaf19
Web 'n Walk... Olaf19
Naja, Gorgonski