Ihr regt euch hier alle auf, aber wozu?
Der gute Mann hat doch erkannt, dass nicht jeder der Computer- oder Videospiele mit Darstellungen von Gewalt spielt sein Aggressionen in entsprechender Art in der WIrklichkeit auslebt.
Er zieht leider nur die falschen Konsequenzen.
Und das Politiker alles andere als perfekt sind und noch nie nur gute Ideen hatten, was Gesetze, Verordnungen und Beschlüsse betrifft, ist ebenfalls hinreichend bekannt.
Mit eurer Ironie zeigt Ihr doch auch nur, dass Ihr nicht in der Lage seid besser zu argumentieren.
Ich finde die Idee mit Brot als Ursache von Amokläufen durchaus lustig, aber es ist doch ein ganz anderes Kaliber, wenn es ein großes bekanntes Branchenmagazin in einem Editorial publik macht, als wenn es hier in einer solche Diskussion in jedem x-ten Beitrag genannt wird.
Habt Ihr keine Argumente, oder warum müsst Ihr euch dessen immer wieder bedienen?
Ihr mindert dadurch nur den Effekt, den die c't damit hervorrufen wollte bzw. hervorgerufen hat.
Denkt mal nach: Wie viele der Leute, die hier Ihre Meinung auf zynische Art und Weise geäußert haben, sind Spieler dieser so genannten "Killerspiele" (dieser "Kunst"-Begriff ist übrigens auch nichts weiter als ein medienwirksames Unwort).
Habt Ihr euch wirklich mal mit der Problematik auseinandergesetzt oder fühlt Ihr euch hier nur zu Unrecht angegriffen?
Der Verlauf dieser Diskussion ruft bei den Gegnern von Killerspielen bestimmt nur die Erinnerung an ein altes Sprichwort hervor: Getroffene Hunde bellen.
Und mit euren vermeintlichen Argumenten gebt Ihr Ihnen für Ihre Standpunkte nur umso mehr Bestätigung.
Zu Recht?
Fakt ist: Es gibt Menschen, die brutale, teils gewaltverherlichende Spiele und/oder Spiele mit Gewaltdarstellungen spielen.
Fakt ist: Es gibt seelig und geistig "instabile" Menschen oder/und Menschen mit "schwachem" sozialen Umfeld.
Fakt ist: Es gibt Menschen die Ihre Aggressionen in Gewalt umsetzen. Teilweise in Form von Amokläufen.
Fakt ist: Ein Teil derjenigen Menschen, die Ihre Aggressionen in Gewalt umsetzen, sind bei der Durchführung von Gewaltdarstellungen angeregt worden.
Fakt ist: Ebenso wie es Gewaltdarstellungen in Spielen gibt, gibt es sie in Videos, TV, Büchern und der Sprache.