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Was muss ich beim Kauf eines Scanner beachten?

misogam1 / 10 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,
ich möchte mir gerne einen neuen Scanner zulegen. Überwiegend möchte ich ihn zum einscannen von Literatur nutzen. Diese Funktion sollte wenn möglich sehr schnell gehen und nicht wie bei meinem alten Scanner ewig dauern. Er sollte auch ein gutes Programm haben, damit alle Buchstaben erkannt und der Text fehlerfrei ausgedruckt werden kann. Des weitern möchte ich direkt nach dem einscannen, den Text ausdrucken können ohne alles vorher auf dem PC speichern zu müssen.
Wer kann mir einen Rat geben? Auf was muss ich achten?

Viele Grüße
misogam

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Hinweise: rill
rill misogam1 „Hallo, erst mal danke für deine Tips! Wie weiß ich denn, ob ein Scanner diese...“
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Zu dem ALDI-Scanner kann ich nichts weiter sagen, in der Vergangenheit waren ALDI-Scanner oft baugleich mit Mustek-Scannern - keine Ahnung, was dieser Scanner im Original ist. Unseriös finde ich allerdings die Angabe "optische Auflösung 4.800 x 9.600 dpi", die mit Sicherheit die interpolierte (hochgerechnete) Auflösung ist. Seriös wäre die Angabe physikalische und interpolierte optische Auflösung. Ich nenne zum Vergleich die Werte eines teuren Profi-Scanners (Microtek ScanMaker 9800XL, regulärer Preis 1800,-€!)1600 x 3200 dpi/12800 x 12800 dpi ... dieser Scanner wird u. a. im Medizinbereich zum Einscannen von Röntgenbildern benutzt - ALDI wird ja kaum einen solchen Scanner technisch übertrumpfen wollen!

Scanner mit 3D-Scan-Eigenschaften sind an ihrer großen Bauhöhe zu erkennen, da sie dann Spiegelsysteme verwenden - Spiegel (mehrmals umgelenkt) ermöglichen einen größeren Abtastabstand und damit entsprechende Tiefenschärfe. Die Canon LiDE-Scanner sind dagegen extrem flach und können schon prinzipbedingt kein Spiegelsystem enthalten - sie verwenden ein ganz anderes Abtastprinzip.

Es stimmt allerdings leider, daß die 3D-Eigenschaften bezüglich Abtastung nicht in den technischen Spezifikationen der Scanner erwähnt werden.

Ich stimme im Übrigen TN zu, daß eine Digitalkamera mit Stativ und Beleuchtung für das "Einscannen" von Büchern im größeren Umfang die vermutlich schnellere Lösung ist - zumindest was den "Scan"-Vorgang an sich betrifft. Auf einem anderen Blatt steht allerdings sowohl bei der Scanner- als auch der Digicam-Methode das Vorhaben OCR, das extrem zeitaufwendig sein kann. Die Entscheidung OCR ja/nein oder nur gut lesbare Texte ist natürlich Dir überlassen.


rill

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