Smartphones, Phablets, Watches, kompakte Mobilgeräte 5.523 Themen, 30.548 Beiträge

Gastbeitrag: Smartphones, Phablets, Watches, kompakte Mobilgeräte

Foldables: So sieht die Zukunft der Smartphones aus

DietmarK43.gast_autor / 28 Antworten / Flachansicht Nickles
Samsung Galaxy Fold - bereits 3. Generation kommt. (Foto: Samsung)


Warum der Durchbruch der Foldables bisher ausblieb

Lange schrie der Smartphone Markt nach Neuheiten, doch als vor wenigen Jahren die ersten Foldables vorgestellt wurden, war die Käuferschaft eher verhalten. Das Design und die Idee schienen zu gefallen. Es waren die Kinderkrankheiten der ersten Smartphones mit einem faltbaren Display, die für Skepsis sorgten.

Scharnierbrüche, Materialschwäche und die fehlende Wasserresistenz zu hohen Preisen, sorgten in der Vergangenheit dafür, dass die hübschen Falter zum Ladenhüter wurden.

Doch die Hersteller halten an der neuen Technik fest und starten im Jahr 2021 einen erneuten Angriff auf den Markt. Allen voran versucht Samsung mit der dritten Auflage seines Z Fold Modells die Nutzer endgültig von den Vorteilen faltbarer Smartphones zu überzeugen.

Welche Vorteile Foldables bieten

Ein Vorteil von einem faltbaren Display liegt klar auf der Hand, im Nu kann die Bildschirmfläche auf das Doppelte heranwachsen. So wird aus dem kompakten Smartphone im Handumdrehen ein vollwertiges Tablet. So kann in Zukunft der mobile Workspace auf ein Gerät beschränkt werden, ohne dabei Abstriche im Komfort hinnehmen zu müssen.

Faltbare Bildschirme basieren auf der OLED-Technologie, somit verfügen die Falt-Mattscheiben von Haus aus über hervorragende Kontraste und Schwarzwerte. So können längere Reisen durch das Streamen von knackig scharfen Filmen auf einem großen, aufgefalteten Bildschirm überbrückt werden.

Wie die Käufer überzeugt werden sollen

Hersteller wie Samsung haben sich die Kritik der Early Adopter zu Herzen genommen und sich den Problemen gestellt, die faltbare Handys mit sich bringen. So ist die Rede davon, dass das kommende Samsung Galaxy Z Fold3 und das Samsung Galaxy Z Flip3 über eine IP-Zertifizierung verfügen sollen.

Der Grund zu dieser Annahme ist, dass sich Samsung vor kurzer Zeit ein Warenzeichen eintragen ließ, welches unter dem Namen „Armor Frame“ läuft. Bauartbedingt sollte man aber keine allzu hohe IP-Einstufung erwarten. Dennoch können wir uns auf widerstandsfähigere Falthandys aus dem Hause Samsung freuen.

Worauf man sich noch freuen darf

Samsung kündigte neben den Upgrades zu seinen bekannten Foldables auch ein Tablet mit einem 3-fachen Faltmechanismus an. Glaubt man den Gerüchten, so wird dieses im ersten Quartal 2022 auf den Markt kommen.

Währenddessen sickern immer mehr Konzeptreihen des Herstellers LG durch. In Seoul scheint man sich derzeit verstärkt mit Displays zum Aufrollen zu beschäftigen. Das lässt erahnen, dass die Zukunft von Heute die Vergangenheit von Übermorgen sein wird und die aktuellen Foldables den Übergang zu rollbaren Bildschirmen darstellen könnten.

Also wird es Zeit für Apple auch einen Apfel-Falter zu präsentieren. Hierfür muss der kalifornische Technik Gigant allerdings auf die Zusammenarbeit mit LG warten. Hier möchte Apple die passende Display-Technologie einkaufen um in Zukunft auch ein faltbares Modell anbieten zu können. Apple Insider raten dazu nicht vor 2023 mit dem Erscheinen eines faltbaren iPhones zu rechnen.

Wenn Du jetzt schon Lust auf ein Foldable hast

Sollte unser Beitrag Dich nun angefixt haben und Du möchtest ein Foldable ausprobieren, dann findest Du beim Smartphone-Ratgeber Purdroid eine ausführliche Übersicht an Foldables von Herstellern wie Samsung, Motorola und Co. Im Gegensatz zu vielen anderen Ratgebern, glaubt man bei Purdroid an die Zukunft der Foldables.

bei Antwort benachrichtigen
Michael Nickles hatterchen1

„Wie sollte er? Stecke dir einmal so einen 20mm dicken Klopfer in die Hemd- oder Hosentasche und du bekommst ...“

Optionen

Ich verwende seit einigen Jahren ein Xiaomi Mi Max 3 mit ca 7 Zoll in einem Leder-Flip-Case mit Fächern für Scheine und Karten. Das Ding ist in dieser Kombination locker so dick und schwer wie eines der aktuellen Foldables. Bislang habe ich es immer mühelos in der Hosen- oder Jackentasche untergebracht und möchte nie mehr ein kleineres Gerät haben.

Mein nächstes mobiles Gerät wird auf jeden Fall ein Foldable - noch mehr Display-Fläche in der Hosentasche verstauen zu können finde ich verdammt praktisch. Die ersten Foldables haben mich qualitativ noch nicht überzeugt aber so langsam wird das.

Generell nutze ich eigentlich nur noch Smartphones und Tablets, der PC wird nur noch selten hochgefahren. Mit sowas wie einem Laptop kann ich überhaupt nichts mehr anfangen.

Aber jedem seine Meinung. Wer gerne starr und ortsgebunden vor dem Schreibtisch an traditionellem Monitor mit Maus und Tastatur sitzt kann das natürlich tun.

bei Antwort benachrichtigen