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Upgrade von LinuxMint 19.3 auf LinuxMint 20

RaiKiss / 23 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo Linuxer,
ich möchte auf meinem Test-PC:
Multi.Boot:
1. Windows 10 Insider Preview, 
2. LinuxMint 19.3 und
3. MX Linux 19.2, 
Grub2 Bootloader von MX Linux (da als letztes installiert)

vom installierten LinuxMint 19.3 auf LinuxMint 20 upgraden.

>In der Aktualisierungsverwaltung (aktualisiert 28.06.2020) wird es mir nicht angeboten.

> auf der Seite https://www.ehlertronic.de/linux/tipps-tricks/versions-upgrade.html

die Anleitung :

"Für Linux Mint ab Version 17 (Qiana) gibt es einen direkten Update / Upgrade Weg über das Mint Update System / Mint Updater / Update Manager / Aktualisierungsverwaltung, von Linux Mint. Dazu dort im Menü unter > Bearbeiten > Upgrade zu Mint 17.1 (Rebecca), Mint 17.2 (Rafaela) bzw. Mint 17.3 (Rosa) auswählen. Nach einigen Abfragen und Informationen, wird die Aktualisierung installiert. Dies verläuft, trotz natürlich notwendiger Warnungen, normalerweise problemlos."

funktioniert auch nicht, da bei mir der Weg

"über das Mint Update System / Mint Updater / Update Manager / Aktualisierungsverwaltung"

fehlt.

Vielen Dank für Euere Tipps
LG Raimund

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Na siehste! fakiauso
fakiauso winnigorny1 „Genau. Aber das ist offensichtlich jetzt auch für Linuxer Schnee von gestern. - Als Win10-User kann ich davon ein Lied ...“
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Genau. Aber das ist offensichtlich jetzt auch für Linuxer Schnee von gestern.


Und gleichzeitig werden da Äpfel mit Birnen verglichen, weil jede Distri da ihren eigenen Stiefel macht.

Ubuntu hat von Anfang an, den Halbjahresrhythmus für das Erscheinen der nächsten Version gehabt, macht aber aller 2 Jahre eine LTS, die dann für mindestens 3 Jahre supported wird.

MINT setzt auf diese LTS auf und hat daher dasselbe Aktualisierungsschema und lediglich die Zwischenaktualisierungen werden durch Unternummern gekennzeichnet wie x.1, x.2 usw.

Unter Debian lautet die Device: "It´s done, when it´s done".

Fedora und Opensuse bringen etwa im Jahresturnus neuere Versionen, haben aber Enterprise-Distris, die dann länger mit Updates versorgt werden und sich dann auch als "das Original" RedHat und SLES benennen.

Als "Ausrutscher" nutzt Opensuse noch Tumbleweed als Rolling Release ähnlich wie Arch oder Gentoo.

Das erhebt jetzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber, dass auch unter den verschiedenen Distris irgendwann etwas Neues kommen muss, weil bestimmte Dinge nicht mehr miteinander funktionieren.

Ein Schritt war z.B. das Entfernen proprietärer Treiber vom Kernel- in den Userspace usw. Ein Kernel 1.0 könnte die aktuelle Hardware gar nicht mehr ansprechen usw.

Bei mir hat sich bisher MINT weitestgehend problemlos von 19.3 auf 20 aktualisieren lassen. Ähnlich wie bei Windows kann es dabei hilfreich sein, die Bug-Liste vorher zu lesen und im Zweifel einfach abzuwarten.

Ohne Angaben, was warum und wieso jetzt nicht mehr funktioniert, sind solche Aussagen ohnehin wertlos und erstmal nur Meinung.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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