Nein, in meinen Augen kein wahres Wort, sondern reine Augenwischerei. Warum ich das sage? Aus zwei Gründen:
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- Auch wenn der Stern das anders sehen mag, ich finde es durchaus nicht in Ordnung, wenn ein Unternehmen trotz prächtiger Zahlen Arbeitnehmer entlässt, oder seine Preise erhöht. Auch wenn der Spiegel das durchaus korrekt als legitimes Vorgehen des Kapitalismus darstellt... das bedeutet noch lange nicht, dass man das automatisch toll finden muss, nur weil der Spiegel vor ein paar Jahren beschlossen hat sich doch lieber als neoliberales Busenblatt zu positionieren.
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Mein zweiter Grund ist der Umstand, dass der Stern es als selbstverständlich hinnimmt, dass die Bahn privatisiert wird und dem freien Markt unterworfen sein muss. Der Gedanke, dass Infrastruktur die Aufgabe des Staates ist wird nicht erst aufgegriffen. Womit legitimiert sich denn der Staat noch, wenn er so grundlegende Dinge wie Transport, Wasserversorgung, Stromversorgung, Infrastruktur aus der Hand gibt? Mobilität ist ein äusert wichtiger Faktor in unserer modernen Gesellschaft und der Staart scheint derzeit bestrebt es mit allen Mitteln in naher Zukunft unerschwinglich für einen Teil unserer Gesellschaft zu machen.
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Was ich natürlich genau so verlogen finde wie der Stern ist die Tatsache, dass sich hier der Personenkreis echauffiert, der gerade selbst verantwortlich ist für die ganze Misere... Politiker.
Just my opinion.