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Neuinstallation_Update für Net-Framework_Modem-Tempo

Tilo Nachdenklich / 6 Antworten / Flachansicht Nickles

Leider ist nach 1,5 Jahren mein Windows dank vieler Installationsorgien instabil und füllig geworden. Ein älteres Backup war nicht nutzbar, weil es mit der Windows-Sicherung erstellt worden war...und die funktioniert seit ServicePack 2 nicht mehr fehlerfrei.

Es gibt so einige nette Ticks beim Neuinstallieren, wie z.B. man muss zuerst Norton Internet Security installieren und dann erst Office 2000, andersrum ist die Installation versaut und das Spiel beginnt von vorn.

Wegen der vielen Updates für Windows und der zickigen Software ist so ne Neuinstallation eine echte Nervenprobe. Nun musste ich feststellen, dass die Downloadgeschwindigkeit von Microsoft für Office 2000 vielleicht bei ISDN-Tempo liegt und das Update fürs Net-Framework bringt es kaum auf Modemtempo, bei immerhin 10 MB. Man muss auch noch die Sicherheitseinstellungen für so ein Update lockern und so surft man währenddessen mit ständigem ActiveX-Generve und mag auch nicht den PC alleinlassen, wer weiß was da kommt.

Na, das war ja nur ein kleiner Teil der Probleme und Verzögerungen. ABER dann reagiert man doch sehr verstimmt, wenn dann noch von Microsoft solche Downloadraten angeboten werden.

Ich finde die Administrierbarkeit der PCs nimmt beständig ab. So angenehm das recht stabile WinXP ist, einen Zeitgewinn (Administrationzeiten) gegenüber Win98 kann ich nicht ausmachen. Ziemlich ernüchternd.

Olaf19 Tilo Nachdenklich „Neuinstallation_Update für Net-Framework_Modem-Tempo“
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> Es gibt so einige nette Ticks beim Neuinstallieren, wie z.B. man muss zuerst Norton Internet Security installieren
> und dann erst Office 2000, andersrum ist die Installation versaut und das Spiel beginnt von vorn.


Brrr... das klingt aber nicht sehr schmeichelhaft für Norton :-)

Spaß beiseite - um die Möglichkeit solcher Probleme gleich "im Keim zu ersticken", plädiere ich immer dafür, unmittelbar nach der Installation - am besten inkl. Aktivierung - ein Image herzustellen. Auf diese Weise bleibt einem die komplette Neu-Installation erspart, falls es zu Problemen in der Art kommt, wie du sie geschildert hast.

Ein 2. Image könnte sämtliche Treiber (Chipsatz- & Co.), ein 3. zusätzlich die wichtigsten Anwendungen und ein 4. Image weitere Programme enthalten.

Paradebeispiel für meine "Evolutionstheorie": Ich hatte vor längerer Zeit einmal ziemlich unerklärliche Probleme mit dem sonst sehr gutmütigen und problemlosen Programm PowerDVD 4 (Filme ruckelten bei der Wiedergabe stark / Programm fror ein), außerdem gab meine Soundkarte generell keinen Mucks mehr von sich.

Also das vorletzte Image zurückgespielt, Power DVD installiert - noch kein Erfolg. Noch weiter zurückliegendes Image zurückgespielt, nur mit dem System ohne Treiber, wiederum PowerDVD isntalliert - jetzt ging es. Chipsatztreiber installiert: Ging immer noch. Intel Application Accelerator installiert: Wieder streiken Soundkarte und PowerDVD.

Des Rätsels Lösung: Aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen mag mein Rechner den Intel Application Accelerator in der Version 2.3 nicht - wieder auf die ältere Version 2.2.2 zurückgegriffen und schon ging es...

Früher oder später hätte ich das natürlich auch ohne die Images herausgefunden, aber es war schon eine Arbeitserleichterung auf diese Weise. In jedem Fall erspart man sich eine komplette Neuinstallation, falls man nach dem Aufspielen eines unerwartet "bösartigen" Treibers oder Programms Probleme bekommt, die sich durch eine De-Installation nicht mehr beheben lassen, weil sich das fragliche Programm schon zu tief ins System eingegraben hat.

CU
Olaf