Leider ist nach 1,5 Jahren mein Windows dank vieler Installationsorgien instabil und füllig geworden. Ein älteres Backup war nicht nutzbar, weil es mit der Windows-Sicherung erstellt worden war...und die funktioniert seit ServicePack 2 nicht mehr fehlerfrei.
Es gibt so einige nette Ticks beim Neuinstallieren, wie z.B. man muss zuerst Norton Internet Security installieren und dann erst Office 2000, andersrum ist die Installation versaut und das Spiel beginnt von vorn.
Wegen der vielen Updates für Windows und der zickigen Software ist so ne Neuinstallation eine echte Nervenprobe. Nun musste ich feststellen, dass die Downloadgeschwindigkeit von Microsoft für Office 2000 vielleicht bei ISDN-Tempo liegt und das Update fürs Net-Framework bringt es kaum auf Modemtempo, bei immerhin 10 MB. Man muss auch noch die Sicherheitseinstellungen für so ein Update lockern und so surft man währenddessen mit ständigem ActiveX-Generve und mag auch nicht den PC alleinlassen, wer weiß was da kommt.
Na, das war ja nur ein kleiner Teil der Probleme und Verzögerungen. ABER dann reagiert man doch sehr verstimmt, wenn dann noch von Microsoft solche Downloadraten angeboten werden.
Ich finde die Administrierbarkeit der PCs nimmt beständig ab. So angenehm das recht stabile WinXP ist, einen Zeitgewinn (Administrationzeiten) gegenüber Win98 kann ich nicht ausmachen. Ziemlich ernüchternd.
Archiv Windows XP 25.916 Themen, 128.567 Beiträge
> Langsam beginne ich mich für Apple zu interessieren.
Normalerweise sollte ich mich über diesen Satz freuen :-) Aber das wäre natürlich keine Problemlösung im engeren Sinne, eher ein Umschiffen. Meine Hinwendung zu Apple z.B. hat auch ganz andere Gründe, mit XP habe ich bis heute keine nennenswerten Probleme gehabt (auch wenn sich MacOS X "irgendwie flüssiger anfühlt" - das kann ich aber erst dann konkreter beschreiben, wenn ich mehr Erfahrung damit gesammelt habe).
Was mich an deiner Problemschilderung wundert, ist das die Aktivierung so viel Kummer macht. Ich würde ehrlich gesagt sofort aktivieren, wenn die gesamte verfügbare Hardware angeschlossen und erkannt worden ist - damit XP nicht später über zu viele Hardwareänderungen meckert und nochmal aktiviert werden will. Dann ein Image, danach erst Norton & Co., danach weiteres Image.- Noch etwas:
> Damit ich nicht mehrfach hintereinander bei Problemen aktivieren muss,
> wollte ich erst aktivieren, wenn die schlimmsten Hürden umschifft sind.
Kann ich zwar verstehen - aber zu dem Zweck könntest du genau so gut frühzeitig aktivieren, Image erstellen und dieses mitsamt der nach wie vor gültigen Aktivierung zurückspielen, wenn es Probleme mit irgend welchen Treibern etc. gibt.
Wofür setzt du Partition Magic ein - nur noch für das Erstellen der Images (hat 'rill' öfter mal empfohlen) oder auch zum Partitionieren? Ich muss gestehen, ich habe PM bis heute noch nicht ausprobiert. Ein, zweimal ist es im Laufe der Zeit vorgekommen, dass ich mir eine andere Aufteilung meiner Platte gewünscht habe. Nur hab ich in diesen Fällen immer vorgezogen,
- alle Daten von der Platte zu sichern,
- diese ganz leer zu machen,
- sie zu löschen (inkl. 'killmbr'!),
- mit der neuen Aufteilung zu partitionieren
- System (Image) und Daten zurückzuspielen
Mag ein unnötiges Vorurteil von mir sein, aber mir ist einfach wohler dabei, wenn ich mit den Bordmitteln von XP partitioniere, anstatt eine externe Software dafür einzusetzen. Wobei ich auch nur äußerst selten den Wunsch hatte, Partitionsgrößen nachträglich zu verschieben, was ja die "Hauptdisziplin" von PM ist. Deswegen habe ich mich immer vor PM "gedrückt" *g*.
CU
Olaf
