Leider ist nach 1,5 Jahren mein Windows dank vieler Installationsorgien instabil und füllig geworden. Ein älteres Backup war nicht nutzbar, weil es mit der Windows-Sicherung erstellt worden war...und die funktioniert seit ServicePack 2 nicht mehr fehlerfrei.
Es gibt so einige nette Ticks beim Neuinstallieren, wie z.B. man muss zuerst Norton Internet Security installieren und dann erst Office 2000, andersrum ist die Installation versaut und das Spiel beginnt von vorn.
Wegen der vielen Updates für Windows und der zickigen Software ist so ne Neuinstallation eine echte Nervenprobe. Nun musste ich feststellen, dass die Downloadgeschwindigkeit von Microsoft für Office 2000 vielleicht bei ISDN-Tempo liegt und das Update fürs Net-Framework bringt es kaum auf Modemtempo, bei immerhin 10 MB. Man muss auch noch die Sicherheitseinstellungen für so ein Update lockern und so surft man währenddessen mit ständigem ActiveX-Generve und mag auch nicht den PC alleinlassen, wer weiß was da kommt.
Na, das war ja nur ein kleiner Teil der Probleme und Verzögerungen. ABER dann reagiert man doch sehr verstimmt, wenn dann noch von Microsoft solche Downloadraten angeboten werden.
Ich finde die Administrierbarkeit der PCs nimmt beständig ab. So angenehm das recht stabile WinXP ist, einen Zeitgewinn (Administrationzeiten) gegenüber Win98 kann ich nicht ausmachen. Ziemlich ernüchternd.
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"Flüssiger"
Ich überlege mal...die schlimmsten Hänger von Windows XP...ich denke die beziehen sich auf parallele Aktionen:
1) Starten eines CD-Laufwerks...Dateimanager stockt. Liegt am 16-Bit-Treiber. Ich glaube das haben die so gemacht, damit man nix gegen die Werbung tun kann, wenn eine CD anläuft. Könnte man mit der Shift-Taste blockieren. Aber bei einigen Computerzeitschriften-CDs, ist die Navigation über den Dateimanager (passende html-Datei suchen usw.) ausgesprochen uneffektiv.
2) Rippen einer Film-DVD und gleichzeitig Surfen. Das liegt an den IDE-Festplatten und wird demnächst mit SATA etwas besser. Wenn Speicherfestplatte und DVD-Spieler am zweiten IDE-Anschluss hängen, gibt es aber kein Problem.
Merke, gegen Hänger helfen viele Festplatten...und dann erst Hyperthreading und ausreichend RAM.
3) Netzwerkkarte. Klar das Häkchen bei TCP/IP muss weg.
4) Startverzögerung bei Norton Internet Security und träges System. Da muss man mal BootVis drüberlaufen lassen.
Wozu PartitionMagic?
Partitionierung und schnelles Backup hängen zusammen. Schließlich geht es im Batchbetrieb mit 1 GB/Minute absolut zuverlässig, ohne spezielles Dateiformat (!), Bit ür Bit hardwarenahe (also auch zu lange Pfadangaben usw.). Leider immer nur in exakt gleich große Partitionen.
Ebenso Verbergen von Daten beim Surfen...wenn man dann noch Wechselrahmenfestplatten einsetzt. Da ich z.Z. damit anfange Film-DVDs auf DivX auf Festplatte abzulegen, musste ich komplett umorganisieren, die Platzverschwendung eindämmen, um Platz zu bekommen. (Ich habe 4 gleiche Seagate-Festplatten a 120 GB...und dachte sobald kaufe ich keine neue Festplatte.)
Frühe Aktivierung??
Die Aktivierung verliert man, wenn man die Hardware ändert oder vermeintlich ändert. Also ist die frühe Aktivierung schlecht. Andereseits ist eine Basisinstallation mit Aktivierung natürlich eine schöne Aufbaubasis. Da beißt sich was.
In meinem Fall brauche ich unbedingt beim ersten Internetkontakt schon Schutz, also Norton Internet Security. Aber genau das ist auch die Software, die sich anscheinend mit ServicePack2 oder Microsoft-Sicherheitsupdates beißt. Ich wäre fein raus, wenn ich die Updates für Norton und Microsoft schon auf Festplatte liegen hätte und ohne Internet einspielen könnte. Damit habe ich mich aber noch nicht beschäftigt, weil mein System organisch gewachsen ist und 1 1/2 Jahre so lief.
Problemlage:
Meine neue Installation ist fertig. Allerdings nur etwas schlanker, dafür sehr aufgeräumt, flott und stabil. Leider sind die alten Probleme noch da:
1) IE muckt bei FTP, das ging früher schon mal besser.
2) Die wunderbar-ausführliche Norton-Protokollfunktion "Webverlauf" ist tot. (IE-Verlauf und Datenschutzbericht sind vergleichsweise Dünnbier.)
3) An meinen GMX-FreeMail-Account komme ich nur noch über Web-Interface. POP3 tut es nicht, dass Passwort wird nicht akzeptiert.
