Hi!
Schöne Grüsse aus dem abgesoffenen Ruhrgebiet...
Die Keller laufen über und obwohl ich meine Rechner (ich habe Kellerbüros) schon "aufgebockt" hatte (Erfahrung aus den Vorjahren) war ich froh als das Wasser kurz davor halt machte.
Und das Wasser kommt nicht etwa aus den Gullis! Nee, zwischen Grundmauer und Kellerboden quetscht es sich raus. Folge der Sparbauweise in den 50ern: Betonbodenplatte - was ist das? :(
Na ja - für dieses Jahr war es das dann wohl. Büroschränke unten feucht, Teppichböden feucht - aber immerhin blieben die Rechner trocken! Positiv denken!
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Ich gebe dir sicherlich recht: Etwas gegen Grundwasser zu tun ist eher möglich als gegen Hochwasser - ausser du lenkst den Fluss um; idealerweise zu einem Nachbarn, den du nicht leiden kannst... ;o))
Aber im Ernst: Ich habe ja vor ein paar Jahren gedacht, durch den Einbau von Rückstauventilen wäre alles erledigt. War es dann ja auch für etliche Jahre. Bis eben nach einer langen Periode ohne stärkere Regenfälle der Knaller kam und es zwischen Mauer und Estrich ´rausspritzte.
Eines lernt man wenn man viele Jahre an einem alten Haus rumbastelt: Du kannst gegen alles was machen; gegen Wasser ist man ziemlich hilflos. Der Satz ist abgenudelt und trotzdem wahr: Wasser sucht sich seinen Weg!
Sicherlich kann man durch immense Sanierungsmassnahmen alle bekannten Schwachstellen abdichten. Aber eben nur die bekannten...
Und da wir im Ruhrgebiet immer mal wieder den einen oder anderen kleinen Riss durch Bergsenkungen haben wird sich auch die eine oder andere winzigkleine Spalte immer wieder vorwitzig in Erinnerung bringen.
Wir haben uns damit abgefunden dass wir alle paar Jahre dran sind. Also werden die Teppiche im Keller nicht mehr unter den Möbeln verlegt sondern drumherum, die Schränke stehen auf Plastikklötzchen und die Rechner auf Sockeln.
Und wenn man sich den Frust hier bei Off Topic von der Seele geschrieben hat ist der Ärger fast schon vergessen. Aber in dem Moment oder kurz danach...
Wir hatten mal Bekannte mit einem Haus an einem Fluss oder eher Flüsschen in Hessen. Bei denen war jedes Jahr der Keller nicht nur ein paar Zentimeter, sondern gleich Planschbeckenmässig voll. Elternhaus hin oder her - dazu hätte ich auf die Dauer nicht die Nerven!
