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Sche...e - Keller voll!

hundevatta / 10 Antworten / Flachansicht Nickles

Hi!
Schöne Grüsse aus dem abgesoffenen Ruhrgebiet...
Die Keller laufen über und obwohl ich meine Rechner (ich habe Kellerbüros) schon "aufgebockt" hatte (Erfahrung aus den Vorjahren) war ich froh als das Wasser kurz davor halt machte.
Und das Wasser kommt nicht etwa aus den Gullis! Nee, zwischen Grundmauer und Kellerboden quetscht es sich raus. Folge der Sparbauweise in den 50ern: Betonbodenplatte - was ist das? :(
Na ja - für dieses Jahr war es das dann wohl. Büroschränke unten feucht, Teppichböden feucht - aber immerhin blieben die Rechner trocken! Positiv denken!

- Boh glaupse ey! -
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null hundevatta „Sche...e - Keller voll!“
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Herzliches Beileid, am Ende hilft da aber kein Jammern sondern nur vorsogen und anpassen.

Die Klimaveränderung ist im Gange, egal ob teils von Menschenhand gemacht oder natürlich. Es wird immer öfter heftig regnen und gewittern, da muß man ordentlich vorgesorgt haben.

Auch wenn's diesmal nicht aus dem Gulli kam, so hast du doch eine Rückstauklappe drin? Falls nicht, solltest du mal ernsthaft drüber nachdenken.

Selbst wenn du ein ordentliche Bodenplatte hättest, könnte das Wasser trotzdem noch durch die Wand darüber sickern. Diese Problem haben oft Leute, deren Haus an einem Hang gebaut ist.

Als schnelle Hilfe könnte ein Flachsauger (Pumpe, die so bis auf 3 mm lt. Hersteller absaugt) helfen. Der Rest muß eben gewischt werden.

Zur Not tut es auch eine billige Jet-Pumpe, deren Fußventil vom Saugschlauch (ohne Saugkorb) man einfach auf den Boden hält - das ist entgegen jeder Herstellerempfehlung und Garantie, aber machbar (habe auch so meine Erfahrungen).

Auf Dauer solltes du mal versuchen, die Kellerwand abzudichten. Mit Kieselsäuer oder anderen Flüssigkeiten (die im Gegensatz zur Kieselsäure nicht aushärten und so flexibel bleiben) in gebohrte Löcher laufen lassen sollte zumindest eine Verbesserung bringen. Es gibt derartige Angebote (eigentlich als nachträgliche Horizontalsperre gedacht) zuhauf und auch relativ preiswert.

Hüte dich dagegen vor den "Zauberkästen": Stecker in die Steckdose, Elektrode in die Erde schadet nur dem Geldbeutel und bringt nichts.

Falls das Wasser nur langsam sickert und der Kellerboden halbwegs eine Senke hat, könnte man über die Insallation eines Flachsaugers (oder nomale Pumpe im Sickerloch) in Verbindung mit einer Stabsonde (runter bis auf ein paar Milimeter Wassserstand einstellbar und "stabiler" als ein Schwimmerschalter) nachdenken, dann würde zumindest ein Teil des reinsickernden Wassers gleich abgepumpt.

Naja, so bist du noch mal um eine "billige" WaKü herumgekommen. ;-)

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