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Verkehrs(un)sicherheit.

SmallAl / 20 Antworten / Flachansicht Nickles
Hamburger Polizei stellt erneut zahlreiche Rotlichtverstöße und Geschwindigkeitsüberschreitungen fest.

Wobei natürlich selten etwas über den Sinn der Geschwindigkeitsbeschränkungen gesagt wird - m.E. ist es oft genug nur Schikane, man nehme eine vielbefahrene 2-spurige Straße an der noch nichteinmal Häuser grenzen und lasse dort die 50 km/h bestehen ...

Bitte mich nicht falsch Verstehen - die 64 km/h bei einer Schule sind natürlich in der Tat verwerflich, zumal man zwischen 7 und 14 Uhr mit Kindern rechnen kann.
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SmallAl Nasser „Hi SmallAl! Es sind doch meistens immer die Selben, die Verkehrsverstöße...“
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Der Tenor meines Ursprungspostings ist eigentlich folgendermaßen gemeint:

Laut Presse und Polizei ist es schon furchtbar wie viele Raser es in Deutschland gibt.

Vergessen wird dabei, meiner Meinung nach, wieviele unsinnige Beschränkungen es gibt.

Also: Wenn ich an o.g. Einfallstraße blitzen würde - so hätte ich sicherlich ein Durchnittstempo von eff. 65 km/h. Unfälle = 0, was aber daran liegen dürfte daß es sich um einen unbebauten und sehr gut einsehbaren Abschnitt handelt.

Das von Dir angesprochene Problem (Raser / Tempounfälle) ist m.M.n. etwas komplexer.

Da es nunmal doofe Beschränkungen gibt, gibt es ebensolche Fahrer die dadurch fast alle Beschränkungen ignorieren und dann mit viel zu hoher (z. Bsp. 130 km/h in der 70er Landstraßen-Zone) Geschwindigkeit sowie verkehrsgefährdender Fahrweise (Auffahren - Überholen vor der nicht einsehbaren Kurve) Unfälle provozieren.
Dein Statement bezüglich dessen Unfallfreiheit kann ich (leider) nur Bestätigen -> sterben tun meist die unschuldig Beteiligten.

Für ebenso gefährlich halte ich jedoch auch die guten alten mit Hut Fahrer (symbolisch gemeint), die fahren schon 50 Jahre unfallfrei mit ca. 65 km/h über die Landstraße... daß der dadurch genervte Arbeitnehmer ein Überholmanöver macht was er normalerweise lassen würde ... .

Ja ich bin gegen den Schilderwald.
Ja,ich bin für sinnvolle Verkehrsberuhigung.

Ich denke es gäbe so einige Maßnahmen die einfach (billig) umzusetzen wären und dennoch auf Akzeptanz stießen.

Zum Beispiel:

  • der hier schon erwähnte Sehtest - vielleicht noch zusätzlich eine kleine Therieprüfung - zum Beispiel alle 5 Jahre ab 40.
  • Bereinigung des Schilderwaldes - es gibt noch immer Strecken bei denen Schlag auf Schlag für ein paar (bis 400) Meter ein anderes Tempo erlaubt wird - Unsinn, dann soll man lieber die ganze Strecke mit einem Tempo versehen (= Verkehrsfluß fördernd).
  • stationäre Blitzer an Stellen versetzen die geschwindgkeitsbedingt Kritisch sind - es gibt sicherlich schon viele die richtig plaziert sind, aber ich habe noch nie einen in der Nähe von Kindergärten / Schulen / Altersheimen gesehen !?
  • Verkehrsregeln auf Idioten ausrichten - die abknickende Vorfahrt ist nur dann Sinnvoll, wenn sie auch verstanden wird - ich denke hier an Sternkreuzungen mit mehr als 2 Abbiegemöglichkeiten (darf etwa der rechts vor mir fahren?).
  • Verkehrsaufkommen- / Uhrzeitorientierte Beschränkungen - am Samstagabend um 20 Uhr ist ein anderes Risiko als am Mittwoch um 8 Uhr.

    Ergo:

    Wenn die Verkehrsregeln nachvollziebar sind, ist die Akzeptanz größer und die Fahrer halten sich daran. Dann wird es auch wirklich Sicherer auf den Straßen.
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