Ich bin das, was ich geschrieben habe zu sein: Bauingenieur mit Schwerpunkt Verkehrsplanung.
Ebenso habe ich nicht geschrieben, daß Geschwindigkeitsbegrenzungen nur eingeführt werden um abzuzocken, sondern daß dies mitunter mit ein Grund ist neben vielen anderen und höchstwahrscheinlich als Grund nicht seltener als Unfallschwerpunkte. Ganz nebenbei, rate mal, welche berufsgruppen in Straßenverkehrsämtern hauptsächlich zu finden sind...kleiner Tipp: Bauingenieure und Raum- und Umweltplaner.
Ich habe auch nicht vermehrte Unfallhäufigkeiten auf Geschwindigkeitsbeschränkungen geschoben, es gibt jedoch Fälle, in denen Geschwindigkeitsbeschränkungen zu höheren Unfallzahlen geführt haben. Natürlich würde es mehr Unfälle geben, wenn jeder mit 120 statt 50 durch eine Ortschaft fahren würde, aber es gibt eben auch Fälle, in denen nach Einführung von Tempo 30 Zonen oder Tempo 40 Zonen eine erhöhte Unfallzahl zu beobachten war, wenn man nicht nur die Zonen mit Geschwindigkeitsbeschränkung betrachtete.
Ich bin auch kein Freund von "Freie Fahrt für freie Bürger", ganz im Gegenteil, dennoch sollte man z.B. Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht pauschal als gute Lösung schlucken, da sie nicht immer eine gute Lösung ist.