Hallo zusammen.
in einem Thread am Festplatten-Board wurde empfohlen, man solle doch mal in der Powersuche von eBay die Namen von Hardware-Herstellern plus das Wort "defekt" eingeben (z.B. "IBM defekt"), um rauszufinden, welche Fabrikate besonders anfällig sind.
http://www.nickles.de/thread_cache/537166211.html
Ich habe das mal ausprobiert und erhielt bemerkenswerte Resultate:
PROZZIS:
AMD defekt 164
Athlon defekt 128
Intel defekt 20
Pentium defekt 28
MOTHERBOARDS:
Asus defekt 50
Gigabyte defekt 12
Elitegroup defekt 9
MSI defekt 6
ECS defekt 2
Abit defekt 3
Epox defekt 1
FESTPLATTEN:
IBM defekt 24
Seagate defekt 39
Maxtor defekt 6
Western Digital bzw.
WD defekt 12
Tja... wie repräsentativ mögen solche Zahlen sein?
Wer mehr verkauft, hat naturgemäß mehr Ausfälle - eine Quote wäre sicherlich aussagekräftiger. Trotzdem finde ich es erschreckend, daß ausgerechnet die Edel-Marke Asus mit so vielen zerschossenen Boards bei eBay vertreten ist. Oder daß Seagate, über die man schon so lange nichts Schlechtes mehr gehört hat, wesentlich öfter genannt wird als die zuletzt so viel gescholtenen IBMs.
Was meint Ihr?
Danke und ciao
Olaf
Allgemeines 21.967 Themen, 148.275 Beiträge
Hallo Investor,
auch auf die Gefahr, wieder mal einen Flame-War auszulösen: Bei AMD vs. Intel muß ich widersprechen.
Intel ist nur im OEM-Geschäft Marktführer - im Retail-Verkauf liegt AMD mit Riesen-Abstand vorn. Ich kenne zwar die genauen Zahlen nicht, aber wer Einzel-Komponenten kauft und seinen Rechner selber schrauen will, nimmt fast immer AMD.
Punkt 2: Wenn es für einen AMD-Prozzi Zeit ist zu gehen, muß das nicht an der Qualität des Prozessors liegen - es kann auch die Selbst-Überschätzung des Bastlers gewesen sein :-) Wer einen OEM-Intel-PC kauft hat solche Probleme nicht; beim Athlon-Eigenbau kann man mehr falsch machen - Stichwort Kühlung, Wärmeleitpastete und so.
CU
Olaf
