Siehe Screenshot: Wie kann es sein, dass obgenannte Autos derart viel mehr Kraftstoff verbrauchen als offiziell angegeben? Kann das jemand erklären?
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Erschreckend finde ich nicht nur den mehrfachen Verbrauch, was auch auf Steuerbetrug hinausläuft, sondern dass das Fraunhofer-Institut sich überrascht zeigt.
Überrascht mich nicht, dass das Frauenhofer-Institut sich überrascht zeigt. Ich glaube vielmehr, dass die PlugIns bewußt schlechtgeredet werden, damit die Käufer auf reinen E-Antrieb vertrauen (trotz der unverschämt hohen Preise inländischer Autobauer).
Mal abgesehen davon, dass bei keinem Modell die Hersteller-Angaben des Verbrauchs stimmen. - Da wird immer gemogelt und in der Praxis verbrauchen alle Modelle schon immer mehr, als die Hersteller angeben.
Wir fahen seit kurzem einen Nissan Quashqai als PlugIn und haben gleich den Verbrauch mal getestet. Vorher hatte ich einen Benziner. - Im Alltag nutzt meine Frau die Kiste überwiegend zum fast täglichen Einkauf, da wir ein wenig weit ab von Geschäften und Einkaufszentren wohnen. Es sind dennoch Kurzstrecken, auf denen kein Motor wirklich warm wird.
Der Benziner verbrauchte auf diesen Kurzstrecken regelmäßig im Durchsnitt 12 l Super E10 auf 100 km gerechnet. Auf längeren Fahrten in der Stadt lag er dann im Schnitt bei 7,5 bis 8 l. Auf Landstraße und Autobahn (wobei wir/ich verbrauchsarm 100 bis max. 110 km/h fahren) tatsächlich nur 5,5 l.
Der PlugIn braucht bei den Kurzfahrten meiner Frau zum Einkaufen nur 6 l, auf längeren Fahrten in der Stadt 5,5 l (also etwa die Hälfte des Verbrauchs des Benziners!!!). Auf Landstraße oder Autobahn hat sich gegenüber dem Benziner nichts verändert! OK der Autobahnbetrieb mit diesem Verbrauch lässt sich auch nur mit unserer Fahrweise erklären.
Denn wenn man "Gummi" auf der Autobahn gibt, knallt der Verbrauch gewaltig nach oben. Wobei man sagen muss, dass die Kiste auch elektronisch abgeriegelt ist und nicht schneller fahren kann, als 160 km/h...
Aber da wir unsere Fahweise genau wie beim Benziner gehalten haben, also nicht schneller als 110 km/h fahren, kommt er auch auf der Autobahn - bei uns - mit 5,5 l aus.
Gut, dieser Autobahnwert liegt an unserer Fahrweise. Aber der Verbrauch von allen Autos ist shon immer stark von der Fahrweise abhängig.
Unser Fazit: Der PlugIn hilft uns gewaltig die Benzinkosten zu senken. Ob die Ersparnis beim Verbrauch die Mehrkosten der Anschaffung (oder in meinem Fall die Mehrkosten des Firmenleasings) aufwiegt, ist eine gute Frage.
Aber in meinem Fall habe ich die Förderung genutzt und im Firmenleasing nur geringe Mehrkosten von 15 €/Monat. Fazit: Für uns lohnt sich der PlugIn.
Noch dazu, wo ich die längeren Fahrten für Holzkäufe (beim Importeur) über die Stop-and-go-Baustellen bis zur Landstraße, deren Strecke dann nur noch 3 km betragen habe. Da hatte ich mit dem Benziner einen Verbrauch von 10 l und jetzt nur noch einen Verbrauch von 6.
Insgesamt bleibt es dabei: Für mich und meine Frau ist der Betrieb eines PlugIns ein Sparschwein.
