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Wer fürchtet sich vor Linux

Alekom / 24 Antworten / Flachansicht Nickles

Es gibt ja ein bekannte Kindermärchenfigur. 

Der schwarze Mann.

Und die betreffende Frage lautet dann ja: Wer fürchtet sich vor dem schwarzen Mann.

Alle Kinder sollten dann rufen: Niemand.

Was ich jetzt aber nicht ganz glaube. Zumindest bei Linux.

Vor paar Tagen war ich in einer großen österreichischen Buchhandlung an einem stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt.

Ich stöberte halt so bei den Büchern, ging immer ein bisschen weiter, bis mir 2 junge Mädchen, scheinbar noch Schülerinnen mir entgegenkamen.

Ich nahm folgenden Gesprächsfetzen auf:

"Ich habe Linux gesehen und habe mich gefürchtet"

Exakt so! Ich dachte mir....wtf...scheinbar schon zu lange an der micro-milchflasche genuckelt, weil die man meist mit dem als Erstes in Berührung kommt und so das Gehirn präpariert wird.

Alter: man fürchtet sich vor Software! ein Betriebssystem.

Ok eventuell lassen sich geliebte Spiele nicht mehr spielen...Wäre auch gut so! 

Ich verkleinere grad die Win-Partition auf meinem Laptop...für Linux. Zunge raus

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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... Goedeke Michel
Goedeke Michel RW1 „Kann ich nachvollziehen! Jahrzehnte des Ausprobierens und Warum Linux am eigenen Wildwuchs scheitert Ich beschäftige mich ...“
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Kann ich nicht, bzw. nur bedingt nachvollziehen. Meine Frau hat mit Computern genau Null Komma Null am Hut. Sie nutzt im Dienst Windows, privat am Laptop Linux Mint. Wie sie immer wieder sagt, macht es für sie kaum einen Unterschied in der reinen Nutzung. Ok, MS Office ist der dienstliche Platzhirsch, ebenso Acrobat, aber Zuhause kommt sie mit den Linux Pendants auch wunderbar zurecht. Auf unserem Zweitlaptop ist noch Windows drauf, aber nur, weil ich damit alle halbe Jahre mal die Garmin Navis update und das Laptop ohnehin über ist. Alles andere läuft völlig unaufgeregt unter Linux.

Man könnte jetzt sicher darüber diskutieren, ob es in der Linuxwelt sinnvoll ist, Kräfte zu bündeln oder nicht, aber so what, so ist es halt in der freien BS Welt, wo viele ihre Freizeit mit einbringen. Mich persönlich hat es noch nie gestört, dass es so ist. Für jeden meiner persönlichen Belange habe ich alles, was ich zum Arbeiten brauche. Da hat jeder seine eigene Gewichtung. Unbenommen, wenn man will, wird man immer etwas finden, was man besser oder anders hätte machen können. 

Für mich ist Windows obsolet, weil ich damit Dinge verbinde, mit denen ich nicht konform gehe. 

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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