Hallo!
Das gefällt mir ja gut:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,547404,00.html
Jedes Wort ist wahr. Ganz was seltenes.
Über die Verwendung des Begriffs "Reform" habe ich mich in
den letzten Jahren so geärgert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Reform
Jede Pubs-Steuererhöhung (Prinzip: rechte Tasche - linke Tasche)
wurde gleich als Jahrhundert-"Reform" angepriesen.
Bei der Generationenfrage hat er auch sooo recht:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,546690,00.html
Die Alten sollten den Jungen nicht die Zukunft kaputt machen.
Bei der jüngeren Generation ist das Geld weitaus besser angelegt.
Klingt zwar zynisch, ist aber so.
Und nun macht mich rot...
Gruss
ChrE
Off Topic 20.358 Themen, 225.986 Beiträge
Einerseits gibt's die jetzige Rentnergeneration, die ihr Leben lang eingezahlt hat und sich jetzt um ihre Rente betrogen sieht.
Andererseits gibt's die jetzige "Einzahlergeneration" im Alter von 25 bis 35, die durch steigende Rentenversicherungsbeiträge jetzt finanziell benachteiligt werden, im Alter aber voraussichtlich weitaus weniger Rente beziehen werden als die jetzige Rentnergeneration.
So, nun hat man ein Problem: Eine der beiden Gruppen muss von der Politik enttäuscht werden - schließlich kann man jeden Euro nur einmal ausgeben. Und da hat Herzog natürlich mit seinem Verdacht Recht, dass die Politiker geneigt sein könnten, die zahlenmäßig größere Gruppe nicht zu verprellen - und dies werden zunehmend die Rentner sein. Denn irgendwann ist wieder Wahl; Rentner sind Wähler, und bis die heutigen Beitragszahler selbst zu Rentenempfängern werden (und sich "belooochen un' betrooochen" fühlen können), sind die derzeitigen Politiker schon lange nicht mehr im Amt.
Warum sollte man also als Politiker über die nächste Legislaturperiode hinaus planen wollen?
