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Roman Herzog ist cool...

ChrE / 11 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo!

Das gefällt mir ja gut:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,547404,00.html

Jedes Wort ist wahr. Ganz was seltenes.
Über die Verwendung des Begriffs "Reform" habe ich mich in
den letzten Jahren so geärgert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Reform

Jede Pubs-Steuererhöhung (Prinzip: rechte Tasche - linke Tasche)
wurde gleich als Jahrhundert-"Reform" angepriesen.

Bei der Generationenfrage hat er auch sooo recht:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,546690,00.html

Die Alten sollten den Jungen nicht die Zukunft kaputt machen.
Bei der jüngeren Generation ist das Geld weitaus besser angelegt.
Klingt zwar zynisch, ist aber so.
Und nun macht mich rot...

Gruss

ChrE

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charlie62 out-freyn „Aha, und das ist also alles Einbildung?...“
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Aha, und das ist also alles Einbildung?

Nein, aber eben nur ein Teilaspekt. Einfach einmal kurz in den Beitrag reinhören. Da fallen Stichwörter wie Produktivität und schrumpfende Gesamtbevölkerung.

Hier ein weiterer Auschnitt:

http://www.youtube.com/watch?v=zafa_GIZjTA&feature=related

Noch eine Betrachtungsweise:

Das Jahr 2050 wird nicht furchtbarer als das Jahr 2003, denn die Zukunft ist längst Gegenwart. Auch jetzt schon finanziert ein Erwerbstätiger mindestens einen Nichterwerbstätigen. 82,5 Millionen Menschen leben momentan in Deutschland, aber nur 38 Millionen arbeiten als Selbstständige und Angestellte. So weisen es die jüngsten Zahlen des Bundesamts für Statistik aus. Die Nichttätigen sind unter anderem Kinder, Rentner, Studenten, Hausfrauen und Arbeitslose. In dieser Gruppe wird es in den nächsten 50 Jahren zu Verschiebungen kommen. Die Zahl der Rentner wird steigen, dafür wird es kaum noch Arbeitslose und weniger Hausfrauen geben. Aber das sind Marginalien. Volkswirtschaftlich wichtig ist das Grundphänomen: Schon jetzt wird nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung gebraucht, um den gesellschaftlichen Reichtum zu erwirtschaften. Wir können uns also die vielen künftigen Rentner locker leisten, wenn dafür andere Gruppen arbeiten, wie Mütter und Erwerbslose, die bisher vom Berufsleben fern gehalten werden.

Quelle: http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2003/08/26/a0136

Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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ganz anders Foxy