Meine Meinung ist, dass solche Unternehmen wie z.B. die Bahn oder die Post nicht gewinnorientiert ausgerichtet sein dürften. Deshalb gehören die in die Hand des Staates - dann bleiben die Leistungen, welche von denen erbracht werden, auch für den Normalbürger bezahlbar.
Wenn man dort allerdings nur an den Profit denkt und immer höhere Renditen erwirtschaften muss, damit die Aktionäre sich die Taschen vollstecken können (ich spreche hier nicht von dem "Kleinaktionär", sondern von den Banken etc.), dann kann man davon ausgehen, dass die Preise irgendwann ins Unermessliche steigen und sich niemand mehr z.B. eine Bahnfahrt leisten kann. Strom ist ja heute schon fast unbezahlbar!
So kann man den Faden immer weiter spinnen. Schau dir doch mal die Telekom an - seit der Privatisierung sind Tausende entlassen worden, die Versorgung auf dem Land ist schon heute nicht mehr zu 100% gewährleistet. Wenn du ein Paket oder Päckchen abgeben willst, dann musst du teilweise kilometerweit fahren. Muss sowas sein? Das ist nur und ausschließlich die Folge der Privatisierung und des gewinnorientierten Denkens und Handelns dieses Unternehmens und auch aller anderen mittlerweile privatisierten Institutionen.
Gruß
K.-H.