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ram linux windows..

ghartl1 / 11 Antworten / Flachansicht Nickles

hallo..

hätte wieder frage zu linux..bezüglich rm.

wenn man im systwemmonitor reinschaut, sieht man, dass meist der komplette ram belegt ist. ein teil der programme und ein grosser teil wird darin gepuffert.
damit wahrscheinlich die programme schnell verfügbar sind.

man merkt das ja unter linux, wenn man einmal ein programm aufgerufen hat und schliesst, dass es nach neuerlichem start sehr schnell wieder zur verfügung steht.gut..
wenn ein programm neu geladen wird, werden eventuell erst beim startvorgang treiber und andere programmteile in den speicher geladen..

wie ist das aber bei windows..dort werden ja alle programme gleich schnell geladen...und der ram ist auch nie voll belegt.

abgesehen, das windows mehr mindestanforderung bei ram braucht (für was auch immer)wieso kann windows immer schnell laden?

heisst das, dass linux resoucenschonender ist als windows..kann man diese aussage so stehen lassen ?(wohlgemerkt mit gui..)

gruss günter

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KarstenW ghartl1 „ram linux windows..“
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Ich setze mal noch eins drauf ;-).
Die Probleme mit der schlechten Speicherverwaltung bei Windows liegen in den Wurzeln von MS DOS. DOS war ein 16 bit Betriebsystem welches aus zwei 16 bit Register (mein Intel 80386er war ein 32 bit Prozessor) eine 20 bit Speicheradresse gebastelt hat. Mit einer 20 bit Adresse konnte man maximal 1 MByte RAM verwalten (2^20 = 1 MByte). Außerdem wurde der RAM in Segmente unterteilt die ineinader verschachtelt wurden.
Und anstatt ein neues Betriebsystem zu programmieren welche den RAM linear adressieren konnte, hat Microsoft diesen alten Programmeschrott mehr als 10 Jahre "verbraten" und Geld damit verdient (es gab einfach keine anderes Betriebsystem für PC Computer)
Und dann hatte sich ein junger finnischer Student einen neuen IBM Computer mit einem 80386er Prozessor gekauft und es gab leider für diesen Computer kein brauchbares Betriebsystem. Von Microsoft bekam man MS DOS (Schrott, Schrott ....) und von Professor Tanenbaum gab es ein freies Unixderivat namens Minix. Minix war so schlecht programmiert, weil es nur als Lehrbetriebsystem für Collegestudenten entwickelt worden ist, so das Linus Torwalds angefangen hat sein eigenes Betriebsystem zu programmieren, welches später Linux genannt wurde.
Linux ist ein Kunstwort aus Linus Namen und Unix (dem großen Vorbild).

Ließ mal durch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Just_for_Fun

Und hier gibt es Minix, das Lehrbetriebsystem für Studenten:

http://www.minix3.org/

Das Buch "Operating Systems - Design and Implementation"
kann ich nur empfehlen. Selbst mit meinem miserablem English kann ich es gut lesen ;-)

http://vig.prenhall.com/catalog/academic/product/0,1144,0131429388,00.htm


Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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