"Ist aber erfreulich zu lesen, dass der Umstieg aus der Windowswelt zu Linux so gut funktionieren kann, wenn man bereit ist, sich ein Weilchen damit auseinanderzusetzen."
Das Weilchen dauert jetzt immerhin schon 7 Monate. Und in der Zeit habe ich nicht eine einzige Frage zu Linux hier bei Nickles gestellt, darauf bin ich besonders stolz - habe mir alles, was ich benötige, selber im Netz zusammengesucht... :-))
Ich sehe das aber auch so: Wenn man an so ein "Projekt" gehen will, dann muss man das auch wirklich wollen und sich von vornherein darüber im Klaren sein, dass es auch Rückschläge geben wird - "Halbherzigkeit" ist da nicht angebracht. Ich habe oft genug daran gedacht, wieder Windows zu installieren - aber dann habe ich gedacht: "Du hast es geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören (vor ca. 25 Jahren), du hast es geschafft, mit der Sauferei aufzuhören (ebenfalls vor ca. 25 Jahren), dann schaffst du es auch, mit Windows aufzuhören.....!"
Was soll ich sonst noch dazu sagen? Ich habe ein System, das so eingerichtet ist, wie ich es brauche (wenn ich da an den ganzen unnützen Krempel denke, den Windows mir ungefragt bei der Installation auf die Platte ballert, dann wird mir heute ganz schlecht - nur bei dem Gedanken daran). Alle Peripheriegeräte funktionieren (Scanner, Drucker, Kamera, Webcam, DVB-S läuft, sogar mein altes 56-K-Modem kann ich benutzen, um damit zu faxen), ich kann Fotobearbeitung machen, kann Filme sehen (was ich allerdings lieber am Fernseher mache), Internet funktioniert (und zwar in allen Variationen, also surfen, Infos holen, ICQ, Datentransfer usw.), Schreibarbeiten (mit OpenOffice) können problemlos erledigt werden, Homebanking funktioniert. Ja verdammt nochmal, was will ich denn mehr? Zurück zu Windows? Nee danke. Auf DRM, WPA und Co. kann ich liebend gern verzichten.....
Gruß
K.-H.