Aber es gibt ja nicht nur geladene Teilchen, die durch die Gegend fliegen...
Zum einen gibt es einen Teilchenhintergrund (Hintergrundstrahlung!), und das Raumschiff bewegt sich ja, daher die Reibung. In der Luft wird man ja auch gebremst, wenn die Luft aus allen Richtungen gleichermaßen auf einen einströmt - sobald man sich bewegt. Bernoulli lässt grüßen...
Und im Weltraum gibt es ja noch viel mehr Teilchen. Unter anderem lässt sich begründen, dass schwarze Löcher leuchten - aber schwächer als die Hintergrundstrahlung. Theoretisch haben diese aber dadurch eine begrenzte Lebensdauer. Das liegt daran, dass virtuelle Teilchenpaare (Quantenfluktuation!) mit gegenteiliger Ladung (also in der Summe keine Ladung) kurzzeitig existieren. Fällt eines der Teilchen des Paares in ein schwarzes Loch, ist somit das zweite Teilchen frei und nicht mehr virtuell, da es sich nicht mehr gemeinsam mit dem anderen vernichten kann. Somit hat das schwarze Loch durch Trennung der beiden Teilchen Energie verloren.
Diese Teilchenpaare sind zwar fast irrelevant, was die Reibung angeht, aber sie sind eben da. Und der ganze Staub da oben sowie die Tatsache, dass das Raumschiff ja ungesteuert fliegt und irgendwann mal in eine Wolke kommt oder wo gegenfliegt, sorgen dann schon dafür, dass es irgendwann langsamer wird und viel später dann von irgendeiner Masse angezogen wird und abstürzt.
Aber mal was anderes: Wer findet denn die Erklärung, wie dieses Ding von Steorn funktionieren soll (Magnetische Viskosität) plausibel?