Nach Auffassung des Gerichtes hatte der Spermaspender aktiv am Familienleben teilgenommen.
Hintergrund: Durch seine Samenspende war ein lesbisches Paar zu zwei Kindern gekommen. Nun haben die beiden Frauen sich getrennt.....
Aber lest selber: Klick.
Ob so etwas wohl in Deutschland auch möglich wäre?
Gruß
K.-H.
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Zitat aus dem Artikel: "Der Spender hatte nach Überzeugung des Gerichtes aktiv am Familienleben teilgenommen also regelmäßigen Kontakt zu den beiden Kindern und deshalb fiel das Urteil gegen den Spender aus, was für ihn ohne Bedeutung ist, da er im April verstarb."
Demnach war der ganze Prozess eh eine Farce... aber abgesehen vom Ableben des edlen Spenders liest sich das doch schon etwas anders. Wenn dem Mann aus dem regelmäßigen Kontakt zu den Kindern nunmehr ein Strick gedreht worden ist, so kann dies im Umkehrschluss nur bedeuten: Hätte er sich von den Kindern ferngehalten, wäre er möglicherweise nicht unterhaltspflichtig geworden.
Besonders logisch nachvollziehbar finde ich weder das eine noch das andere.
CU
Olaf
P.S. Frage an Pumbo: Wie ist das mit der "Duldung" zu verstehen? Sind damit Fälle gemeint, wo die Frau fremdgegangen und infolgedessen schwanger geworden ist?