Ich bin angehender Lehrer und habe nun im Praktikum das Thema Elektrizität. In einem Buch, das in der Schweiz geschrieben wurde (ich arbeite auch da), gibt es einen ganzen Unterrichtsvorschlag über mehrere Lektionen. Dort wird auch an Lampen, namentlich: Schaltern, Steckern, Kabeln, manipuliert und experimentiert. Also solche, die mit 220V betrieben werden.
Nun wurde ich von einer Kollegin darauf aufmerksam gemacht, dass man dies gar nicht tun darf, selbst eine kleine Reparatur an einem schraubbaren Stecker oder Schalter sei nicht erlaubt und bei einem daraus resultierenden Brand, könnte ich oder die Schule unter Umständen Probleme bekommen, wenn die Kinder zu Hause so etwas auch machen, auch wenn ich auf alle Gefahren hinweise usw.
Kann mir jemand dazu etwas sagen? Das Buch, indem das vorgeschlagen wird, ist ja als "Lehrmittel" oder "Unterrichtsvorschlag" gedacht und macht einen sehr seriösen Eindruck. Darum finde ich es schon etwas seltam.
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@sovebämse- rechtlich kann ich natürlich nichts sagen.
Aber vielleicht mal ein Neben- Tipp:
Als ich Kind war (ist leider schon sehr lange her) da hatte ich das Buch "Mit Spulen, Draht und Morsetaste" von Martin Selber.
Da wurden die Kinder spielerisch an die Elektrik herangeführt - ohne mit Starkstrom in Verbindung zu kommen.
Das Nachfolgebuch "Mit Röhren, Radio und Lautsprecher" hatte ich auch - danach habe ich meinen ersten Röhren- Einkreiser gebaut...
Mit Röhren aus der RGN- Serie, eine so groß, das da ein heutiges Radio reinpaßt.
Ist vielleicht mal interessant, da reinzuschauen, wie man das in Zeiten handhabte, als die Sicherheitsbestimmungen noch bei Weitem nicht so ausgebaut waren.
Und wir damals tatsächlich noch Wasser aus dem Wasserhahn tranken.
http://www.booklookerforum.de/viewtopic.php?p=94185&sid=41a94ba183a94aafc7e08b331e433379
Jürgen
