Lest doch mal auf Spiegel.de folgenden Artikel: http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,398357,00.html
Ich denke mir schon lange, dass eine Enzyklopädie ein sehr verlässliches Instrument sein sollte. Dem wiederspricht das offene Konzept von Wikipedia. Jeder kann dort frei nach Belieben ändern, löschen und manipulieren. Klar, es hat den Vorteil eines kostenfreien, aktuellen und umfangreichen Nachschlagewerkes, nur erkauft man sich diese Vorteile teuer durch die immerwährende Manipulierbarkeit und einem Generalzweifel bzgl. der Richtigkeit der Informationen.
Selbst hier auf Nickles kann nicht Hinz und Kunz posten. Wieso muss man sich bei Wikipedia nicht auch registrieren? Wieso müssen Änderungen nicht erst zur Diskussion gestellt werden, bis sie veröffentlicht werden? Also ich finde es gibt Nachbesserungsbedarf.
Off Topic 20.497 Themen, 227.689 Beiträge
Durch Registration würde sich im Prinzip auch nichts ändern. Biographien sind meist individuell gefärbt. Ein einzelner Artikel in einer Enzyklopädie reicht eh nicht aus, um sich über Personen ein Bild zu machen. Solche Artikel darf man nur als erste Skizze sehen, die man bei Interesse genauer überprüfen kann, indem man verschiedene Biographien liest. Für Historiker ist das eine Tatsache seit Beginn der Geschichtsschreibung. Imo wird sich da auch wenig ändern, da auch ein hochqualifizierter Lektor am Ende nur ein individuell denkender Mensch ist, der auch Vorlieben hat und blind bei Dingen ist, die er/sie nicht mag.
Für mich ist das eher Realsatire pur, was da in der englischen Version passiert ist, etwas ärgerlich natürlich für die Wikipedianer.
