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Ist so hart der Winter und so lang...

DannyCoburg / 21 Antworten / Flachansicht Nickles

...daß Tiere aus dem Wald in die Städte kommen. Vielleicht nicht gerade zum Stachus in München, aber immerhin zu meinen Freunden, die ringsum von Häusern umgeben sind, aber auch von einem riesigen alten Garten.

So ein Rehbock im verwilderten Nachbarsgarten taucht da schon mal auf, wir hoffen, daß er im Frühjahr heil wieder zurückfindet, da er einige Straßen überqueren muß.

Dies ist wohl dem Fuchs , der sich im selben Garten aufhält, zum Verhängnis geworden, denn er kann mit der Hinterpfote nicht mehr richtig laufen. Auf dem Bild kann man die Verletzung sehen.

Aufmerksam wurden sie auf ihn, als er sich vom Vogelhäuschen die Meisenknödel holte, der arme war halb verhungert. Durch die Verletzung wird er seine Hauptnahrung, Mäuse, wohl nicht mehr bekommen.

Der Tierarzt, den sie anriefen, meinte, bloß nicht füttern, Füchse könnten Tollwut haben etc. - Die Wälder in unserem Gebiet sind seit Jahren tollwutfrei.

Jetzt bekommt er erstmal Katzenfutter und dann sehen wir weiter.

Es gibt Stimmen, die sagen, immer der Natur ihren Lauf lassen und niemals helfen. Obwohl daran sicher auch Wahres ist, können wir den Fuchs doch nicht verhungern lassen, oder?

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DannyCoburg The Wasp „Lateinisch: echinococcus“
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"wenn ein Tierarzt vor Füchsen warnt, Schlaumeier aber mal wieder alles besser wissen..."

Ja, EIN Tierarzt hat also gewarnt, im Zuge seines Studiums hat er nämlich gelernt, daß Füchse Tollwut übertragen KÖNNEN. Gesetzt den - in unserem Gebiet momentan sehr unwahrscheinlichen Fall - der Fuchs hätte tatsächlich Tollwut gehabt und gebissen, hätte der TA bei falschem Rat probs bekommen können. Wobei der Fuchs, der ja nun schon ein paar Tage da ist, längst eingegangen wäre, hätte er Tollwut! Danach hat er nicht gefragt, dieser Schlaumeier.

Das war also der EINE Tierarzt, der andere befragte TA, zu dem ich gewisse Beziehung habe, war anderer Meinung und hat sich erboten, falls es nicht besser mit dem hinkenden Lauf wird, das Tier zu betäuben und zu operieren, damit er dann wieder ne Chance in der freien Natur hat. Ich empfinde nicht, daß ich diesen TA nun als "Schlaumeier" bezeichnen sollte. Er ist halt nicht so indifferent unseren Mitgeschöpfen gegenüber, von mir aus auch zartbesaiteter, umso besser!

Schmatzend und grinsend die Hähnchenkeule futternd und mit fettigem Daumen aus dem Fenster zum halbverhungerten und hinkenden Fuchs weisend, ich kann´s mir vorstellen, so etwas gibt es wohl tatsächlich. So eine Perspektive möchte ich allerdings nicht haben.

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Hasen Emily22