...daß Tiere aus dem Wald in die Städte kommen. Vielleicht nicht gerade zum Stachus in München, aber immerhin zu meinen Freunden, die ringsum von Häusern umgeben sind, aber auch von einem riesigen alten Garten.
So ein Rehbock im verwilderten Nachbarsgarten taucht da schon mal auf, wir hoffen, daß er im Frühjahr heil wieder zurückfindet, da er einige Straßen überqueren muß.
Dies ist wohl dem Fuchs , der sich im selben Garten aufhält, zum Verhängnis geworden, denn er kann mit der Hinterpfote nicht mehr richtig laufen. Auf dem Bild kann man die Verletzung sehen.
Aufmerksam wurden sie auf ihn, als er sich vom Vogelhäuschen die Meisenknödel holte, der arme war halb verhungert. Durch die Verletzung wird er seine Hauptnahrung, Mäuse, wohl nicht mehr bekommen.
Der Tierarzt, den sie anriefen, meinte, bloß nicht füttern, Füchse könnten Tollwut haben etc. - Die Wälder in unserem Gebiet sind seit Jahren tollwutfrei.
Jetzt bekommt er erstmal Katzenfutter und dann sehen wir weiter.
Es gibt Stimmen, die sagen, immer der Natur ihren Lauf lassen und niemals helfen. Obwohl daran sicher auch Wahres ist, können wir den Fuchs doch nicht verhungern lassen, oder?
Off Topic 20.153 Themen, 223.648 Beiträge
Hi Quax again,
in der Tat ein trauriges Ende, kann man solchen "(ab)schießwütigen" Gesellen nicht beikommen, du scheinst ja auch einige Erfahrung mit Pacht und Jagd zu haben?!
Aus deiner Aussage
hat meine Vertretung die kleinen verraten, der sogenannte Jagdpächter hat die ganze Familie umgenietet; was mir völlig unverständlich ist
könnte man sogar entnehmen, daß du im Forstbetrieb arbeitest oder gar Förster bist?
Und noch @ Danny: klaro, sehe ich auch so, gerade Wildtieren gegenüber trägt man eine Verantwortung - haben zuviele ausgerottet bzw. deren Umfeld zerstört, was auf dasselbe hinausläuft - und mir gefällt dieses Umdenken.
Und siehe _Quax wegen Ratten, die Natur weiß es zu schätzen bzw. soweit noch möglich stellt sie recht zügig ein Gleichgewicht her.
Gruß
NANÜ
