Off Topic 20.142 Themen, 223.477 Beiträge

Ist so hart der Winter und so lang...

DannyCoburg / 21 Antworten / Flachansicht Nickles

...daß Tiere aus dem Wald in die Städte kommen. Vielleicht nicht gerade zum Stachus in München, aber immerhin zu meinen Freunden, die ringsum von Häusern umgeben sind, aber auch von einem riesigen alten Garten.

So ein Rehbock im verwilderten Nachbarsgarten taucht da schon mal auf, wir hoffen, daß er im Frühjahr heil wieder zurückfindet, da er einige Straßen überqueren muß.

Dies ist wohl dem Fuchs , der sich im selben Garten aufhält, zum Verhängnis geworden, denn er kann mit der Hinterpfote nicht mehr richtig laufen. Auf dem Bild kann man die Verletzung sehen.

Aufmerksam wurden sie auf ihn, als er sich vom Vogelhäuschen die Meisenknödel holte, der arme war halb verhungert. Durch die Verletzung wird er seine Hauptnahrung, Mäuse, wohl nicht mehr bekommen.

Der Tierarzt, den sie anriefen, meinte, bloß nicht füttern, Füchse könnten Tollwut haben etc. - Die Wälder in unserem Gebiet sind seit Jahren tollwutfrei.

Jetzt bekommt er erstmal Katzenfutter und dann sehen wir weiter.

Es gibt Stimmen, die sagen, immer der Natur ihren Lauf lassen und niemals helfen. Obwohl daran sicher auch Wahres ist, können wir den Fuchs doch nicht verhungern lassen, oder?

bei Antwort benachrichtigen
charlie62 DannyCoburg „Ist so hart der Winter und so lang...“
Optionen
Es gibt Stimmen, die sagen, immer der Natur ihren Lauf lassen und niemals helfen. Obwohl daran sicher auch Wahres ist, können wir den Fuchs doch nicht verhungern lassen, oder?

Tagtäglich wird doch millionenfach in die Natur eingegriffen. Leider überwiegend zum Nachteil derselben. Da kann es doch nicht falsch sein, ab und zu in postivem Sinne einzugreifen.
Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
bei Antwort benachrichtigen
@ _Quax...... + @ Danny NANÜ
@ Wasp NANÜ
@ _Quax...... + @ Danny _Quax
@ _Quax...... + @ Danny NANÜ
@ NANÜ _Quax
Hasen Emily22