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Man muß sich doch sehr wundern.

xafford / 9 Antworten / Flachansicht Nickles
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,336999,00.html

Mal abgesehen davon, ob Motassdeq schuldig ist, oder nicht, worum es mir gerade auch gar nicht geht, fällt jemandem etwas an der Meldung auf?
Was bitte hat das Vorhandensein von Pornobildern auf dem Rechner eines Angeklagten mit der Anklage zu tun? Seit wann haben solche Informationen etwas in der Öffentlichkeit zu suchen? Wundert es nur mich, wie hier Informationen aus der Privatsphäre öffentlich gemacht werden? Ja, auch ein angeklagter Terrorverdächtiger genießt den Schutz des Grundgesetzes, denn sonst könnten wir gleich wieder die Bluteiche einführen.

So ein Vorgehen hinterlässt bei mir einen schalten Nachgeschmack nach Propaganda und Rufmordkampagne und es passt für mich sehr schön ins Bild des Schürens der Terrorangst und der "Angst vorm Muselman".
Die gleichen Ermittler hättens ich wohl kaum getraut diese Informationen in die Öffentlichkeit zu bringen, wäre der Angeklagte ein Ackermann und die Anklage eine andere.

Gilt inzwischen das (mindestens) zweierlei Maß schon offziell?
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Antwort xafford
Warum? The Wasp
Antwort xafford
xafford Tilo Nachdenklich „Antwort_also unter der Burka nackt?“
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Es geht ja nicht darum, daß man Religionen und den menschenverachtenden Stumpfsinn, den sie (mit wenigen Ausnahmen) verbreiten kritisiert, ja sogar kritisieren soll. Es geht um ein gewisses Maß an Toleranz und Differenzierung. Auch ich halte nichts von Kirche und Religion (auch hier muß man ganz klar differenzieren, der meiste Müll kommt von den Kirchen oder den Relisionsvertretern, nciht der Religion selbst). Es gibt aber Menschen, die an ihre Religion glauben und wollen und es gibt Menschen, die an ihre Religion glauben müssen, da sie sonst nichts haben (inwieweit sie gerade DESWEGEN nichts anderes haben einmal dahingestellt). In meinen Augen muß Intelligenz Toleranz bedingen und Menschen zu verachten, diffamieren oder zu disqualifizieren, weil sie an etwas abstruses glauben ist Anmaßung. Bei vielen ist es eventuell sogar dadurch bedingt, daß sie es nicht besser wissen. Jeder Mensch sollte das Recht haben, zu glauben, was er will. Jeder mensch sollte Kritik an dem, was er glaubt hinnehmen können. Jeder mensch sollte das Recht glauben zu dürfen was er will auch dem anderen einräumen, denn tut er es nicht, so verliert er selbst das Recht glauben zu dürfen, was er selbst will.

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Antwort Tilo Nachdenklich