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feiertag weg? 40h woche?

GarfTermy / 42 Antworten / Flachansicht Nickles

...alles unsinn.


denkt mal einer bitte daran, das konsum (binnennachfrage) nur dadurch entsteht, das frei verfügbares einkommen vorhanden sein muß? wo bitte soll also kaufkraft herkommen, wenn man zwar länger arbeitet, aber nicht mehr verdient?


eine folge währe, das mal wieder nur die firmen, aktionäre und andere geldsäcke sich die taschen füllen. die errungenschaften der gewerkschaften sollen in´s 19. jahrhundert zurückgedreht werden.


helfen würde zb eine steuersenkung für kleine und mittlere einkommen...


aber wenn es um gerechtigkeit geht, dann ist kapitalismus, egal mit welcher regierung, blind, taub und stumm.


;-)

The two basic principles of Windows system administration: For minor problems, reboot For major problems, reinstall
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out-freyn The Wasp „Sorry, aber von Volkswirtschaftsvorlesungen hat eine Volkswirtschaft rein gar...“
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Es können noch mehr Leute entlassen werden, weil es keinen aber auch keinen einzigen nachvollziehbaren Grund aus betriebswirtschaftlicher Sicht gibt, mehr Leute einzustellen, wenn man mit weniger auskommt.

Das Ziel eines jeden Unternehmers ist, eine möglichst große Verzinsung (=Gewinn) auf das von ihm eingesetzte Kapital zu erzielen. Wenn der Faktor Arbeit billiger wird, wird auch mehr Arbeit nachgefragt.
Um mal ein überzogenes Beispiel zu bringen: Du mähst ungern Deinen Rasen, aber ein Gärtner ist Dir zu teuer. Nun bietet Dir jemand an, für eine Flasche Bier Deinen Rasen zu mähen. Bist Du bereit, diesen "Arbeitsplatz" zu schaffen?

Mal ein paar Zahlen:
Zwischen 1982 (=100%) und 2000 sind die realen Arbeitskosten je Arbeiterstunde gestiegen:
in Westdeutschland um 39%
in den Niederlanden um 23%
in den USA um gerade mal 3%

Gleichzeitig ist das Arbeitsvolumen (Stunden) gestiegen:
in Westdeutschland um 4%
in den Niederlanden um 24%
in den USA um 37%

(Quelle: OECD, Economic Outlook, Employment Outlook, Statistisches Bundesamt)

Noch Fragen, warum es in den Niederlanden weniger Arbeitslose gibt als in (West-)Deutschland?

Eine Firma produziert nur mehr, wenn der Absatz dafür geschaffen wird.

DAS ist DDR-Denken! Wer soll denn den "Absatz schaffen"? Viele Menschen hätten gerne einen TFT-Monitor. Bisher ist der ihnen zu teuer. Zu einem niedrigeren Preis würden sie kaufen. Dieser niedrigere Preis lässt sich durch niedrigere Produktionskosten erzielen. Der "Absatz" wird nicht geschaffen, sondern durch den Marktpreis bestimmt.

Die Unternehmensgewinne sind in den letzten Jahren um 230% gestiegen, wo bitte sind die Arbeitsplätze, die uns versprochen wurden?

Die Anzahl der Erwerbstätigen (= Zahl der Arbeitsplätze) ist seit den 50er Jahren stetig angestiegen. U.a. durch den Baby-Boom der 60er ist die Anzahl der Erwerbsfähigen jedoch noch stärker angestiegen.
Ab ca. 2010, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der 60er Jahre in Rente gehen, wird die Zahl der erwerbsfähigen Personen stark zurückgehen. Das große Problem für Unternehmen wird dann darin bestehen, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Arbeitslosigkeit, wie wir sie heute kennen, ist dann kein gravierendes Problem mehr.

Das ist keine EU, kein Kapitalismus und keine Marktwirtschaft...

Schau' Dir mal an, wie viele Mitbürger aus grenznahen Gebieten zum Tanken ins benachbarte Ausland fahren. Die machen alle genau dasselbe, nur eben im kleineren Maßstab.
The conspiracy theory of society [...] comes from abandoning God and then asking: »Who is in his place?« (Sir Karl Popper, Conjectures and Refutations, 1963)
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Dat stimmt. Kolti
Der Kreislauf Nasser