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feiertag weg? 40h woche?

GarfTermy / 42 Antworten / Flachansicht Nickles

...alles unsinn.


denkt mal einer bitte daran, das konsum (binnennachfrage) nur dadurch entsteht, das frei verfügbares einkommen vorhanden sein muß? wo bitte soll also kaufkraft herkommen, wenn man zwar länger arbeitet, aber nicht mehr verdient?


eine folge währe, das mal wieder nur die firmen, aktionäre und andere geldsäcke sich die taschen füllen. die errungenschaften der gewerkschaften sollen in´s 19. jahrhundert zurückgedreht werden.


helfen würde zb eine steuersenkung für kleine und mittlere einkommen...


aber wenn es um gerechtigkeit geht, dann ist kapitalismus, egal mit welcher regierung, blind, taub und stumm.


;-)

The two basic principles of Windows system administration: For minor problems, reboot For major problems, reinstall
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The Wasp out-freyn „Volkswirtschaftlich gesehen ist das schon nachvollziehbar: Mehr Arbeit für s...“
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Sorry, aber von Volkswirtschaftsvorlesungen hat eine Volkswirtschaft rein gar nichts. Schon gar nicht, wenn dort immer der selbe Blödsinn des idealen Kapitalismus gelehrt wird.
Diesen idealen Träumerkapitalismus gibt es nicht.

Wenn den Reichen nun noch mehr in den Arsch geblasen wird, sprich 40Stundenwoche, Streichung von Feiertagen, passiert nur eins: Es können noch mehr Leute entlassen werden, weil es keinen aber auch keinen einzigen nachvollziehbaren Grund aus betriebswirtschaftlicher Sicht gibt, mehr Leute einzustellen, wenn man mit weniger auskommt.
Produktionssteigerungen gleichen die meisten Betriebe meist nur mit Mehrarbeit oder Rationalisierung aus und nur sehr selten durch Neueistellungen.
Was BDI und der Rest der Unternehmensverbände da verspricht, sind die Ammenmärchen, die sie seit Jahrzehnten versprechen. Ein Beispiel: Die 630DM Jobs, heute 400€. Es wurde von FDP und Industrie versprochen, damit Arbeitsplätze zu schaffen. Denkste, was gemacht wurde, ist, Vollzeitjops wurden massiv gestrichen und die Firmen auf 400€ Jobs umgestellt.
Reiche bekommen in den letzten Jahren von Gesetz zu Gesetz mehr in den Arsch geschoben, weil sie versprechen, durch höhere Gewinne, gäbe es mehr Arbeitsplätze, aber genau das Gegenteil ist eingetreten.

Die Unternehmensgewinne sind in den letzten Jahren um 230% gestiegen, wo bitte sind die Arbeitsplätze, die uns versprochen wurden?

Außerdem ist die Rechnung, daß durch Mehrarbeit mehr produziert wird, völliger Käse. Das ist Volkswirtschaft nach dem Modell DDR. Eine Firma produziert nur mehr, wenn der Absatz dafür geschaffen wird. Wo aber soll der herkommen, wenn die Leute immer weniger in der Tasche haben und dafür immer länger arbeiten sollen?
Und selbst mit 48h Woche werden die Heuchler aus BDI und FDP immer wieder ihre Lügen verbreiten und mit Kapitalabwanderung in Länder ohne demokratische Arbeitnehmerrechte drohen.

Wir entwickeln uns immer weiter zu einer für den kleinen Mann rechtlosen Gesellschaft zurück. Jüngstes Beispiel ist der DHL Umzug von Brüssel nach Leipzig. Das, was da in den Medien gefeiert wird, ist der blanke Hohn. Da zieht eine Firma innerhalb der EU um, kassiert riesige Mengen an Fördergeldern dafür, um dann in der EU in eine Stadt zu ziehen, in der dieses Unternehmen dann die Anwohner im Gegensatz zu Brüssel die Nacht über mit Lärmterror überziehen kann. Da redet man in Leipzig davon, daß dort 10.000 Arbeitsplätze geschaffen werden, aber daß dort keine Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern die Arbeitsplätze nur innerhalb der EU auf Steuerzahlerkosten! verlagert werden, wird bewußt verschwiegen.

Das ist keine EU, kein Kapitalismus und keine Marktwirtschaft, das ist Feudalismus, denn die Industriellen arrgieren wie Feudalherren: "Wenn ihr nicht wollt, wie wir wollen, gehen wir eben dorthin, wo sie wollen, wie wir wollen und kassieren von unseren EU-Lobbyisten in den Parlamenten noch EU-Steuergelder dafür!"

Tolle EU!

Ende
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Dat stimmt. Kolti
Der Kreislauf Nasser