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Ausblidungsplatzabgabe...

TheVomit / 45 Antworten / Flachansicht Nickles

So, nun ist es iweder so weit, die Herren (und  Damen) haben mal wieder was beschlossen und der mündige bürger lässt vor Gröhlen unter sich oder schlägt sich die Schenkel wund. Worum es geht:


in D-Land hat's (angeblich) zu wenige Ausbildungsplätze. Um den Firmen eine Mutivation zu geben solche Plätze zu schaffen, müssen, oder sollen, nun alle Bertiebe die keine Aufbildungsplätze schaffen eine Abgabe entrichten. (Man könnte ja auch eine Ausbildungsplatzförderung machen, aber das wäre ja zu einfach) Eigendlich ja nicht schlecht.


Woran allerdings nicht gedacht wurde:


Es gibt Betriebe die gar keine Ausbildungsplätze schaffen können. Zum Beispiel: Kindergärten -> Erzieher/in ist kein Ausbildungsberuf im Sinne der Verordnung, oder Schulen, Wohlöfahrtsverbände, Vereine etc. Solche Betriebe könnten also in Zukunft damit rechnen die Abgabe zahlen zu dürfen und nichts dagegen machen zu können.... ;))


Deutschland ist schon manches mal einen Lacher wert. Und das alles von meinem Geld.


Grüße


Martin

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Ja, ganz genau so sehe ich das eigentlich auch! Das Problem ist, dass es auch die öffentlich rechtlichen "runterzieht". VOn gewissen Parteilastigkeiten mal abgesehen.....

Mir ging es darum, dass man das etwas differenzierter sehen MUSS, DU hast das erkannt.
Ich z.B. bin immer so "mittelmäßig" in der Grundschule gewesen u. bin dann auf eine Gesamtschule gegangen, da wurde ich dann richtig gut, weil der "Rest" eben wirklich ungebildet war u. kein Interesse hatte. Dann bin ich mit meiner Mutter nach England gegangen, auf ein Deutsches Gymnasium, wo natürlich viele sehr gebildete Menschen, reiche Menschen u. zweisprachige Menschen waren. Dort habe ich die 10te völlig versaut, ich war eben Gesamtschule mit 50% Türken gewohnt. ANstatt zu wiederholen, bin ich aber gewechselt auf ein engl. College u. habe dort gemacht, was mich interessierte. DIe Nase voll von ENgland ging ich zurück nach Berlin mit einem englischen Abschluss UND einer englischen, schulischen Ausbildung (die deutsche Schule habe ich auf dem Lebenslauf nicht erwähnt). Leider interessierte das hier niemanden (habe dummerweise nur das Arbeitsamt gefragt) u. ich musste den Realschulabschluss an der VHS nachholen. Zuerst hat es mich angepisst, aber dann kam einfach das Interesse an den ganzen Fächern, die ich zuvor vernachlässigt hatte, Durchschnitt war dann 2,0. Damit habe ich mich beworben, in 1,5 Jahren hatte ich über 200 Bewerbungen geschrieben (Bundesweit) u. hatte ca. 15 Einstellungstests, 6 Vorstellungsgespräche ohne Test u. nach den Einstellungstests 1 Gespräch, (Juhu, ich hatte mal einen bestanden). Nein, das mag arrogant klingen, aber ich weiß dass ich mindestestens 8 dieser Tests bestanden hatte, da wurde dann einfach nach Aussehen u. Lebenslauf aussortiert. Einige hatte ich dann sausen lassen, weil sie mir zu realitätsfremd waren, z.B. bei der Schering AG, dort glaubte schon der Pförtner was zu sagen zu haben, andere weil ich endlich bei meiner Traumfirma OHNE TEST eine Stelle bekam.

Was ich sagen will: Es gibt viele gute Leute, denen nicht die Chance gegeben wird, zu zeigen dass sie gut sind. AUßerdem wird zu sehr auf das Papier geschaut. Dabei weiß doch jeder, dass Theorie und Praxis zwei völlig verschiedene Dinge sein können. Andererseits kann man das auch wieder verstehen, weil es weiß ich wie viele Bewerber auf EINE Stelle gibt u. die Firmen gerne schnell filtern.
Daraus schlussfolgere ich aber, dass es bei weitem nicht genug Ausbildungsplätze geben kann.

1 more thing: Der Deutsche Staat sollte sich hinter die Ohren schreiben, dass die wirtschaftliche Kraft eines Landes nicht in der Fabrik beginnt, sondern in der Schule. Bei der Ausbildung zu sparen, ist schon fast das Dümmste, was ein Staat machen kann.

Zu den Schülern: Leider kommt die Einsicht bei vielen, dass es für einen selbst ist, viel zu spät, bei mir war es kurz vor zu spät. ABer wie soll man das der "Spaßgesellschaft" verklickern? Müssen sich Lehrer von irgendwelchen neunmalklugen, emanzipierten, eingebildeten, spaßgemeinschaftlichen Eltern sagen lassen, wie sie ihr Kind "le(e)hren" sollen? Das Ganze System ist zu demokratisch, einer sagt A u. der andere B........ach fuck!

TL

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