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Ausblidungsplatzabgabe...

TheVomit / 45 Antworten / Flachansicht Nickles

So, nun ist es iweder so weit, die Herren (und  Damen) haben mal wieder was beschlossen und der mündige bürger lässt vor Gröhlen unter sich oder schlägt sich die Schenkel wund. Worum es geht:


in D-Land hat's (angeblich) zu wenige Ausbildungsplätze. Um den Firmen eine Mutivation zu geben solche Plätze zu schaffen, müssen, oder sollen, nun alle Bertiebe die keine Aufbildungsplätze schaffen eine Abgabe entrichten. (Man könnte ja auch eine Ausbildungsplatzförderung machen, aber das wäre ja zu einfach) Eigendlich ja nicht schlecht.


Woran allerdings nicht gedacht wurde:


Es gibt Betriebe die gar keine Ausbildungsplätze schaffen können. Zum Beispiel: Kindergärten -> Erzieher/in ist kein Ausbildungsberuf im Sinne der Verordnung, oder Schulen, Wohlöfahrtsverbände, Vereine etc. Solche Betriebe könnten also in Zukunft damit rechnen die Abgabe zahlen zu dürfen und nichts dagegen machen zu können.... ;))


Deutschland ist schon manches mal einen Lacher wert. Und das alles von meinem Geld.


Grüße


Martin

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Anonym TheVomit „Ausblidungsplatzabgabe...“
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Ich glaube, dass sich in unserem Land Leistung einfach nicht, oder nur sehr selten, lohnt. Damals habe ich gut fünf Jahre Abendschule gemacht, Schnitt 2,3. Das hieß 8,5 Std arbeiten, nach Hause um 15:30h und von 18 - 21:30h Abendschule incl. Hausaufgaben und div. Projekte. Es folgten etliche Seminarscheine usw. usw. Tja, wenn das nicht Beweis für Fleiß und Ausdauer ist, was dann, so dachte ich. Pustekuchen - es hat keine Sau interessiert. Weit über 200 Bewerbungen bundesweit - es hat Null was gebracht. Entweder wollte man mir nur ein echt lächerliches Trinkgeld zahlen oder die gebotenen Bedingungen waren einfach unannehmbar.

Und Ihr könnt mir glauben, ich war absolut bereit vernünftige Kompromisse einzugehen.

Werft doch mal einen Blick auf die Leute in den Führungsetagen. Die wenigsten haben echt noch Ahnung von dem, was ein Arbeiter aus dem Betrieb da unten so leistet. In unserem Betrieb sitzen da zu echten 95% Graupen. Kassieren die fette Kohle und lesen den ganzen Tag in irgendwelchen Computerzeitschriften und trinken Kaffee eimerweise. Wenn mal eine Entscheidung getroffen oder gar mal Verantwortung übernommen werden soll, wird sich gewunden wie ein Aal oder man sitzt die Dinge ganz einfach aus - wie immer. Es wäre ja schon viel gewonnen, wenn man dann zumindest auf die Leute hören würde, die die Ahnung von der Materie haben. Doch wo käme man da hin, wenn man sich Rat bei der arbeitenden Belegschaft holen würde. Das grobe Volk da unten hat eh´ nicht studiert und kann einfach keine Ahnung haben. Aber wen trifft es, wenn der laden Personal abbaut? Dreimal dürft Ihr raten.

Wenn doch die Belegschaft kleiner wird, warum dann nicht auch die Betriebsführung, der Personalrat? Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten.

Na ja, dieses spiegelt sich doch auch logischerweise auch bei den Schülern oder Azubis wieder. Zum Glück gibt es aber auch toughe Azubis, die einem zeigen, dass es auch anders geht. Leider sind die immer mehr in der Minderheit und das gibt mir zu denken.

Leistung und Engagement muss wieder belohnt werden. Aber die Leute die das ändern könnten, werden einen Dreck tun. Hier in D-Land gibt es zu viele Seilschaften und Korruption aller Coleur.

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