...sind angemessen. Das Gericht (heute- Sendung, ZDF, 31.03.2004) sieht keine strafbare Handlungsweise.
Dieses Geld im eigenen Garten gesät, gepflegt und geerntet? Nee, das wächst nicht auf den Bäumen.
Das muß erarbeitet werden, durch solch Dumme, die einen Beruf erlernt haben und an der Werkbank stehen.
Nein, uns aus den Taschen gezogen.
"...diese Summe finde ich durchaus angemessen!" Sagte einer von denen. Paar Millionen.
Wir müssen sparen. Ich werde um meine Rente betrogen, für die ich 43 Jahre eingezahlt habe, weil wir ja sparen müssen
Ich zahle Eintritt beim Arzt und bezahle meine Medikamente bald komplett.
Weil wir ja sparen müssen!
Für diese unersättlichen Blutegel, die immer mehr Millionen anhäufen, für diese Politiker, deren Diäten ständig steigen. Die jeden in den Knast bringen möchten, der sich mit seiner Hände Arbeit ein paar Euro (nicht ein paar Millionen) schwarz dazuverdienen will, jeden, der sich ein Programm "illegal" kopiert, jeden, der sich seine Musik aus dem Internet holt!
Welche Schizophreni.
Aber mit absoluter Sicherheit wird es -auch hier- welche geben, die diese Millionen- Betrügereien richtig finden. Und jeden, der sich eine "schwarze" Anwendung mit eMule oder von Freunden beschafft verurteilen.
Ist man nur deshalb kriminell, weil man Millionäre um einige Euro betrügt? Und ist man nicht kriminell, wenn man Millionen um ihr Geld betrügt?
Denn nichts anderes ist der Eintritt beim Arzt, die Medikamenten- Zuzahlung, die Rentensenkung und so vieles andere mehr.
Die kalte Wut packt mich.
Jürgen Kirsten
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Also ich sehe das auch so, dass Politiker die Watschenhansel darstellen, um von der wirklich üblen Pest hierzulande, nämlich dem überbezahlten Wasserkopf der Wirtschaft, abzulenken.
Interessant ist doch, wie offensichtlich wenig fachliche Qualifikation diese Parasiten des Topmangements besitzen müssen. Das zeigen doch immer wieder Führungswechsel im Topmanagement. Da wird z.B. bei einem IT-Konzren jemand heiß gehandelt, der vorher einen Automobilbaukonzern leitete und umgekehrt. Solche Jobs scheinen also nicht so viel branchenspezifische Kenntnisse vorauszusetzen quasi diese Figuren beliebig zu sein. Mir kann doch keiner erzählen, dass Wissen und Kenntnisse dieser Brüder Millioneneinkünfte wert sind. Anders aber, wenn die Entlohnung NUR auf Erfolgsbasis beruht. Schafft einer es, mit einem geringen Anteil am Unternehmensgewinn Millionen zu verdienen, ist das nach meiner Sicht O.K.. Dann hat er mit seiner guten Arbeit zunächst dem Unternehmen gedient. Nur: So was findet man aber höchsten nur noch bei Firmeneigentümern im mittelständischen Bereich, dem Rückgrat übrigens unserer Wirtschaft.
Insgesamt halte ich solche Tätigkeiten mit den u.a. auch gesellschaftlich relevanten Auswirkung auf z.T. tausende von Arbeitsplätzen auch für zu brisant, als das diese ohne QS und Kontrolle durch unabhängige Organe (vergesst jetzt mal die Aufsichtsräte mit geschmierten Politikern und Gewerkschaftlern) weiter ausgeübt werden sollten. Es zeigt sich immer mehr, dass dieses oligarchisch-undemokratisch geprägte System der Führung nicht mehr funktioniert, u.a. weil es zum Funktionieren gewisse ethische Maßstäbe voraussetzt, die dieser mit einem Daumen im Mund und mit dem anderen im Hintern groß gewordenen Nachkriegsgeneration mehrheitlich vollkommen abhanden gekommen ist. Mitverantwortung für andere oder die Allgemeinheit ist diesem sozialen Abschaum fremd, der sich überall als Führungs"elite", sei es in Wirtschaft, Politik oder Wissenschaft seit ein paar Jahren breit macht.
(Ich bin übrigens 60er Jahrgang und nicht etwa "bei -30°C an der Ostfront im Graben bis zu den Brustwarzen im Matsch gestanden")
