Off Topic 20.549 Themen, 228.205 Beiträge

Ein paar Millionen für ne Pleite...

jueki / 37 Antworten / Flachansicht Nickles

...sind angemessen. Das Gericht (heute- Sendung, ZDF, 31.03.2004) sieht keine strafbare Handlungsweise.
Dieses Geld im eigenen Garten gesät, gepflegt und geerntet? Nee, das wächst nicht auf den Bäumen.
Das muß erarbeitet werden, durch solch Dumme, die einen Beruf erlernt haben und an der Werkbank stehen.
Nein, uns aus den Taschen gezogen.
"...diese Summe finde ich durchaus angemessen!" Sagte einer von denen. Paar Millionen.
Wir müssen sparen. Ich werde um meine Rente betrogen, für die ich 43 Jahre eingezahlt habe, weil wir ja sparen müssen
Ich zahle Eintritt beim Arzt und bezahle meine Medikamente bald komplett.
Weil wir ja sparen müssen!
Für diese unersättlichen Blutegel, die immer mehr Millionen anhäufen, für diese Politiker, deren Diäten ständig steigen. Die jeden in den Knast bringen möchten, der sich mit seiner Hände Arbeit ein paar Euro (nicht ein paar Millionen) schwarz dazuverdienen will, jeden, der sich ein Programm "illegal" kopiert, jeden, der sich seine Musik aus dem Internet holt!
Welche Schizophreni.
Aber mit absoluter Sicherheit wird es -auch hier- welche geben, die diese Millionen- Betrügereien richtig finden. Und jeden, der sich eine "schwarze" Anwendung mit eMule oder von Freunden beschafft verurteilen.
Ist man nur deshalb kriminell, weil man Millionäre um einige Euro betrügt? Und ist man nicht kriminell, wenn man Millionen um ihr Geld betrügt?
Denn nichts anderes ist der Eintritt beim Arzt, die Medikamenten- Zuzahlung, die Rentensenkung und so vieles andere mehr.
Die kalte Wut packt mich.
Jürgen Kirsten

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
bei Antwort benachrichtigen
Camino The Wasp „Stand von vornherein fest. Die Gerichte können dagegen nichts machen. Jeder...“
Optionen

>Schon Brecht stellte die rhethorische Frage: Was ist denn schon ein Backräuber gegen den Gründer einer Bank?
Und erst die Manager! Im Focus 11/2004 ist ab Seite 180 ein Artikel über eine evtl. Fusion der Deutschen Bank mit der Citi-Group zu finden. Interessanter sind aber die Passagen, die sich mit den Arbeits-Verträgen der 200-300 Top-Manager der Deutschen Bank beschäftigen. Da gibt es die "Change of Control"-Klausel. Die besagt, dass die Top-Manager bei einem Wechsel der Unternehmenskontrolle die Bank verlassen dürfen und dafür noch Entschädigungen in Millionenhöhe erhalten. Diese Entschädigung ist von dem übernehmenden Unternehmen zu zahlen. Da man aber gute Leute sicher nicht gehen lassen möchte, würde man den widerrum irrsinnigen Prämien zahlen, damit diese bleiben.
Als 1999 die Deutsche Bank Bankers Trust übernahm, sind angeblich nicht nur 9 Milliarden Dollar für den Kauf fällig gewesen, sondern weitere " Milliarden Dollar für die Top-Manager.
Irre, oder?

bei Antwort benachrichtigen
Ich weiß nicht, Nörgler
@charlie62, weissnix