Diese Frage ist so alt wie das Thema Paktefilter und dennoch stelle ich sie mal (wieder).
Angesichts der vielbesprochenen Wirmen (Würmer + Viren) stelle ich mir die Frage welche Vorgehensweise besser ist.
Soll ich die Pakete verwerfen und dem Sender keine Rückmeldung geben (vermutlich die gängige Praxis gerade von DTFWs) oder fein säuberlich jeder Paket mit einem "Ich will das nicht" beantworten (wie es AFAIK dem guten Anstand des Netzwerkes entspricht).
Vorteil der 1. Weise:
Ich verbrauche keine Bandbreite um Pakete an den Sender zurück zu schicken.
Der Sender weiß nicht ob ich das Paket erhalten habe und bekommt einen Timeout.
Vorteil der 2. Weise:
Ich gehe mit der RCF konform (bitte berichtigt mich wenn ich mich irre).
Die Pakete (gerade von Tauschbörsenclients) werden meist keine 4 mal sondern nur 1 oder 2 mal geschickt.
Gruss
XPectIT
Viren, Spyware, Datenschutz 11.233 Themen, 94.500 Beiträge
Bei ICMP: timeout entstehen lassen.
Bei Ports: nur Dienste port-blockieren, wenn das unbedingt nötig ist, z.B. wenn man weiß, dass RPC unsicher ist, RPC-Ports (135, 445,...) blockieren, dann wird an der Stelle festgestellt, dass eine Firewall vorhanden ist, das ist aber immer noch besser, als wenn der unsichere Port offen ist. Bei sicheren Diensten keine Blockierungen vornehmen, dann kann der Dienst ganz normal antworten. Wenn kein Dienst auf einem Port läuft (natürlich den Port auch nicht blockieren), dann wird festgestellt, dass kein Dienst vorhanden ist.
Gruß
Teletom
