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Glaubensfrage: Paket deny oder return-reset

XPectIT / 37 Antworten / Flachansicht Nickles

Diese Frage ist so alt wie das Thema Paktefilter und dennoch stelle ich sie mal (wieder).
Angesichts der vielbesprochenen Wirmen (Würmer + Viren) stelle ich mir die Frage welche Vorgehensweise besser ist.
Soll ich die Pakete verwerfen und dem Sender keine Rückmeldung geben (vermutlich die gängige Praxis gerade von DTFWs) oder fein säuberlich jeder Paket mit einem "Ich will das nicht" beantworten (wie es AFAIK dem guten Anstand des Netzwerkes entspricht).
Vorteil der 1. Weise:
Ich verbrauche keine Bandbreite um Pakete an den Sender zurück zu schicken.
Der Sender weiß nicht ob ich das Paket erhalten habe und bekommt einen Timeout.
Vorteil der 2. Weise:
Ich gehe mit der RCF konform (bitte berichtigt mich wenn ich mich irre).
Die Pakete (gerade von Tauschbörsenclients) werden meist keine 4 mal sondern nur 1 oder 2 mal geschickt.

Gruss
XPectIT

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>>OK, falsch ausgedrückt. Das weiss ich auch. Aber wenn ich die Pakete rejecte bemerken die Tauschclients schneller das unter dieser IP keiner mehr tauschen will (sofern die Clients anständig programmiert sind). Und wenn der Client (es muss nicht einmal Filesharing sein, fast alle Programme sind darauf ausgelegt, bei einem Verbindungsversuch ohne Antwort noch drei Versuche zu starten) es nicht merkt leidet darunter deine höchsteigene Bandbreite, denn drei zusätzliche Anfragen verbrauchen definitv mehr als ein Reject...ich hatte zum Beispiel mal offenbar die IP eines Emule-Servers erwischt und dann trudelten bei mir in der Minute 200 UDP-Pakete an Port 4665 ein...wenn ich bei den Paketen die ICMP-Antwort blockiert hätte, wäre damit definitv keine Bandbreite gespart worden, ganz im Gegenteil

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3 Stimmen für Reject? Teletom