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Böser Atomstrom und die Sintflut

Wanja / 7 Antworten / Flachansicht Nickles

Siehe posting "Wieviel Strom verbraucht ein PC im 24/7-Betrieb ?"

>Wanja:
Atomstrom sollte übrigens auch funktionieren, ist frei von CO2-Emission und NOX, erhält viele Arbeitplätze bei Bund und Ländern, gibt der Industrie etwas zum Spielen für die ganzen übrigen Investitionsgelder und sorgt zudem für den raschen Verbrauch der weltweiten Uran235-Vorräte, so dass in ca. 50 Jahren entgültig nach neuen Energiequellen geforscht werden muss.
Da gabs noch andere Meinungen zu, die sollten hier Platz finden.

MfG
Wanja

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Herman Munster DeadBrain „Meinung hin, Meinung her, Fakt ist: Jeder von uns nutzt Atomstrom, ob nun...“
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Wie hieß es doch von Jahren, als die ganze Sache das erste Mal so richtig hochkochte:
"Kernkraftgegner überwintern bei Dunkelheit und kaltem Hintern."

Nun, der Energiebedarf ist gewaltig, keine Frage. Ebenso keine Frage ist auch, daß z.Zt. mehr Kraftwerke Strom liefern
könnten, als tatsächlich benötigt wird. Ich meine nicht, nur für Spitzenverbrauchszeiten, sondern grundsätzlich. Einige
könnte man sofort abreißen, ohne daß irgend jemand eine lumpige Lampe dafür ausschalten müßte, weil es sonst nicht reicht.

Meiner unmaßgeblichen Meinung wird bei Atomkraftwerken das Problem immer an der falschen Stelle vermutet, nicht der
Betrieb als solcher ist das eigentliche Problem, auch nicht die abgebrannten Brennelemente. Die sind von den Abmessungen
und dem Gewicht nicht das unlösbare Problem. Das richtige Problem aber ist: was macht man mit all dem Brimborium,
daß man um den heißen Bereich (auch durchaus im Sinne des Wortes) herum gebaut hat, d.h. die Metalwanne, in dem die
Brennelemente ihrem Dienst versehen (haben), die ganzen Rohrleitungen dahin und von da weg, bis hin zum ganzen Gebäude.
Die Teile sind nämlich so groß (von den Abmessungen her), daß man sie mindestens zum Transport zerteilen muß
und sind, je näher man zu der Brennelementekammer vordringt, BOMBASTISCH aktiviert worden. Und nun kommts: welche
Zerteilungsmöglichkeiten für meterdicken Spezial-(Baryt)-Beton und dezimeterdicke Spezialmetallwandungen kennt man,
die eine Kontamination der ganzen Gegend vermeiden???? Siehste, eben! Ganz abgesehen davon, daß der Abriß
ein mindestens (!!!) zweistelliges Vielfaches der Baukosten betragen wird, für die die Betreiber/Stromkonzerne nicht
aufkommen würden.

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