Ich bezweifle, dass 4nickles generell Recht hat. Zumindest gibt es BIOS'e, die das System dazu veranlssen können, von
einer SCSI-Platte zu booten, auch wenn diese an einem seperaten Controller hängt (bei mir geht's auch). Aber unabhängig
davon ist das Problem viel leichter lösbar. Entscheidend ist, doch, dass das System mit seinen unzähligen Dll's und Dienstprogrammen
auf einer schnellen Platte liegt. Der Bootloader, der immer auf der Bootplatte liegen muss(!!!), kann ja ruhig auf einer
nicht so schnellen Platte liegen. Also: die IDE-Platte ruhig als Bootmedium verwenden, das System aber auf der SCSI-Platte
einspielen. Zum Booten genügt eine kleine Partition auf der Bootplatte, der Rest kann dann für Daten verwendet werden.
Zum Schluss noch was zum Grübeln: Der Geschwindigkeitsgewinn bei Verwendung einer SCSI-Platte statt einer IDE-Platte
ist zwar vorhanden, aber ich habe Zweifel, ob Du den bemerken wirst. SCSI-Platten sind viel teuerer als IDE-Platten,
und wenn sie wirklich schnell sein wollen, sind sie dann auch in aller Regel laut. Die performance Deines Systems lässt
sich wirkungsvoller steigern, wenn Du das Geld, was eine SCSI-Platte gegenüber einer IDE-Platte mehr kostet, in gutes
RAM inverstierst. Das vergrössert den Festplattenchache des Betriebssystems, und der ist allemal schneller als die schnellste
SCSI-Platte. Ausserdem sparst Du Dir den Controller.
Gruss Desmo